
Preisschlacht
Aldi senkt Preis für Butter – und sendet damit ein Signal
Aktualisiert am 29.10.2025 – 10:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Aldi setzt erneut ein Zeichen im Preiskampf und senkt den Butterpreis markant. Der Discounter zielt darauf ab, seine Führungsrolle auf dem Markt zu behaupten.
Butter war eines der Produkte, die teilweise enorm von den steigenden Lebensmittelpreisen im Zuge etwa von Inflation und Ukraine-Krieg betroffen waren. Immer wieder läuteten Händler Preissenkungsrunden an, bei denen die Konkurrenz dann mitzog.
Inzwischen ist der Butterpreis zwar längst nicht mehr auf dem höchsten Niveau, aber auch nicht so günstig wie vor den Teuerungen. Doch Aldi ist nun in die nächste Preissenkung gegangen. Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, kostet die 150-Gramm-Packung Butter bei Aldi Nord und Süd ab Mittwoch 1,39 Euro.
Zum Vergleich: Im Februar 2025 kostete eine Packung noch 2,39 Euro. 1,39 Euro kostete das Produkt zuletzt im Oktober 2023, danach waren die Preise bis März 2025 stetig gestiegen.
Neben Butter hat Aldi auch den Preis für Streichfett von 1,39 Euro auf 1,29 Euro gesenkt. Besonders die Discounter Aldi und Lidl hatten sich in den vergangenen Monaten immer wieder Preisschlachten geliefert. Aldi gilt oft als Vorreiter, wenn es um Preissenkungen geht – die meisten Discounter und Supermärkte ziehen dann nach. Doch in der letzten Zeit hatte Lidl immer wieder die Oberhand, wenn es darum ging, Produkte billiger zu machen.
Wie die „Lebensmittel Zeitung“ schreibt, sei dies ein „Frontalangriff“ auf Aldi gewesen, da der Discounter „den Anspruch erhebt, Preisführer im Markt zu sein“. Die aktuelle Preisrunde sei ein Signal, dass Aldi bereit sei, diese Stellung zu verteidigen.
Nicht nur Butter steht immer wieder im Fokus von Preisschlachten. Erst kürzlich hatte Lidl die Preise für Kaffee gesenkt, der zuletzt sehr teuer geworden ist. Andere Discounter und Supermärkte zogen daraufhin nach und machten Kaffeeprodukte ebenfalls günstiger.












