Heftiges Zittern in Mittelamerika

Tödliches Erdbeben – Geröllmassen begraben mehrere Menschen


Aktualisiert am 09.07.2025 – 13:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Feuerwehrleute in Guatemala befreien ein Auto unter Geröllmassen: Bei einem Erdbeben kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. (Quelle: Bomberos Voluntarios de Guatemala/reuters)

Mehrere heftige Erdbeben erschüttern Guatemala. Die Behörden warnen eindringlich – doch zwei Menschen wird der Aufenthalt im Freien zum Verhängnis.

Mehrere heftige Erdbeben haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) das mittelamerikanische Land Guatemala erschüttert. Das erste Beben der Stärke 5,6 ereignete sich in der Nähe der Städte Amatitlán und Alotenango südwestlich von Guatemala-Stadt. Die Erschütterungen waren auch im Nachbarland El Salvador zu spüren. Danach folgten Nachbeben.

Mindestens zwei Menschen seien am Dienstag gestorben, als ihr Auto nach einem Erdrutsch auf einer Autobahn verschüttet wurde, teilte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Conred mit. In drei Dörfern südwestlich der Hauptstadt sind mindestens sieben weitere Menschen verschüttet worden, unter ihnen eine fünfköpfige Familie, die gerettet werden sollte. Die beiden anderen Verschütteten wurden ebenfalls gerettet und mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Mehrere Medien berichteten von zahlreichen verschütteten Straßen, Lehmhäuser seien eingestürzt. Wie die „New York Times“ meldet, sind auch Autobahnen beschädigt worden. Bilder in sozialen Medien zeigen Geröllmassen auf Straßen.

In Guatemala-Stadt wurde am Mittwoch der Schulunterricht ausgesetzt, etliche Geschäfte blieben geschlossen. Zuvor hatte die Regierung dutzende Gebäude evakuieren lassen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Großraum um die Hauptstadt Guatemala hat rund 3 Millionen Einwohner.

Guatemala wird regelmäßig von Erdbeben heimgesucht. Das mittelamerikanische Land liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einem hufeisenförmigen Band aus Vulkanbögen und Unterwassergräben, das sich entlang des Pazifischen Ozeans erstreckt. In diesem Bereich passieren besonders viele Erdbeben.

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