Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Geht Beeren pflücken und findet Spuren eines mysteriösen Flugzeugwracks der Alliierten in Polen

26 Juli 2026

U-Bahnhöfe gesperrt sind – das müssen Besucher wissen

26 Juli 2026

Startplatz-Strafen für Hamilton und Antonelli

25 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Eisbären bedroht? Das steckt wirklich hinter der Aktion
Panorama

Eisbären bedroht? Das steckt wirklich hinter der Aktion

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Februar 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Eisbären bedroht? Das steckt wirklich hinter der Aktion
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Sollte ein Eisbär im Berliner Tierpark Ziel eines Angriffs werden? Erst war die Aufregung um ein Video groß, doch dann stellte sich heraus: Die Aktion diente einem ganz anderen Zweck.

Den Eisbären schmilzt das Eis unter den Pfoten weg – durch die Klimakrise verlieren sie ihren Lebensraum. Ein weiterer Feind: der Mensch. Jährlich sterben Hunderte Eisbären durch Jäger, berichtet die Organisation Pro Wildlife. Auf diese Bedrohung machte Journalist und Filmemacher Michel Abdollahi nun auf besonders drastische Weise aufmerksam.

In einem Telegramkanal postete er ein Video von sich vor dem Berliner Tierpark. „Ich werde der erste Typ sein, der in Europa einen Eisbären erschießt“, sagt er in die Kamera und hält Pfeil und Bogen hoch. Ziel des vermeintlichen Angriffs sollte die fünfjährige Eisbärendame Hertha werden. Der Berliner Tierpark sagte daraufhin am 27. Februar ohne Begründung den „Eisbären-Talk“ ab, sperrte das Gehege, die Polizei leitete Ermittlungen ein (lesen Sie hier mehr dazu).

Doch schon wenig später stellte sich heraus: Abdollahi steckt hinter der Aktion, die wohl nicht zufällig am „Welttag des Eisbären“ stattfand. Der Tierpark war seinen Angaben zufolge eingeweiht – und ein wirklicher Anschlag auf die Eisbären war nie geplant.

„Es gibt keine Aktion, die hart genug ist“

Abdollahi mahnt im Gespräch mit t-online: „Es gibt keine Aktion, die hart genug ist, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Es geht um unsere Existenz.“ Nichts habe mehr Sinn, wenn man den Klimawandel nicht bekämpfe. Der Journalist wurde mit dem Leid der Eisbären in Kanada konfrontiert. Dorthin reiste er für eine Dokumentation über „seltsame Orte“. Eine Eisbär-Fotosafari sollte Teil des Films werden. Doch vor Ort lernte Abdollahi viel über die Jagd auf Eisbären und wie die Klimakrise sie bedroht – und der Filmemacher änderte seine Pläne für die Doku.

Die Aktion vor dem Berliner Tierpark ist Teil von Abdollahis Vorhaben, auf die bedrohten Eisbären aufmerksam zu machen. „Die Jagd ist das, was Menschen triggert“, sagt er t-online. Auf die Jagd eines einzelnen Eisbären würden die Menschen sehr emotional reagieren. Weniger im Fokus ist dem Journalisten zufolge aber die Bedrohung der gesamten Art. „Hertha kennen die Leute aus dem Berliner Tierpark, aber was ist mit den Eisbären, die keinen Namen haben?“, fragt er.

„Hoffentlich nichts Schlimmes“

Auf Instagram war tatsächlich zu erkennen, wie sich Nutzer um die Berliner Eisbären sorgten. Unter dem Beitrag des abgesagten „Eisbären-Talks“ schrieb etwa einer: „Hoffentlich nichts Schlimmes“. Ein anderer fragte: „Ohje, was ist denn da passiert?“. Abdollahi ist es also gelungen, große Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.

Pro Wildlife zufolge leben weltweit noch 26.000 Eisbären. Wissenschaftler gehen demnach davon aus, dass alleine die Erderwärmung den Eisbärbestand bis 2050 um mehr als 30 Prozent reduzieren wird. „Mit dem Rückgang des Meereises infolge des Klimawandels schrumpft auch die Lebensgrundlage der Polarbären: Sie können weniger Robben jagen – immer mehr Tiere verhungern, auch die Fortpflanzungsrate verringert sich. Die Erderwärmung wird damit zukünftig zur Hauptbedrohung für die Eisbären“, heißt es auf der Website der Organisation.

Auch der Schiffsverkehr bedrohe die Tiere – und eben die Jäger. Rund 800 Tiere sollen auf diesem Wege jährlich getötet werden, davon die meisten in Kanada, wo die Jagd auf die Tiere legal ist. Die Eisbären werden zur Trophäe, oder ihr Fell wird verkauft. „Trotz rückläufiger Bestände scheiterten zwei Versuche, Eisbären international streng zu schützen und den internationalen Handel mit Eisbären zu verbieten, vor allem am Widerstand Kanadas und der EU“, kritisiert Pro Wildlife.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Sexuelle Attacke in Taxi – Frau bestellt Pizza bei Polizei

25 Juli 2026

Achtjähriger nach Badeunfall in kritischem Zustand

25 Juli 2026

Waldbrände in Spanien und Frankreich: Feuer bedroht Bordeaux

25 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

U-Bahnhöfe gesperrt sind – das müssen Besucher wissen

26 Juli 2026

Startplatz-Strafen für Hamilton und Antonelli

25 Juli 2026

„Godzilla vs. Kong“-Star stirbt mit 18 Jahren nach Unfall

25 Juli 2026

Indiens „Kakerlaken“-Bewegung beendet Proteste nach dem Rücktritt des Bildungsministers

25 Juli 2026

Neueste Beiträge

Verbotene Parolen auf Demo – Polizei setzt Pfefferspray ein

25 Juli 2026

Deutscher Sprint-Star kämpft mit Tränen

25 Juli 2026

Katy Perry wütet gegen Trump-Regierung

25 Juli 2026

Recent Posts

  • Geht Beeren pflücken und findet Spuren eines mysteriösen Flugzeugwracks der Alliierten in Polen
  • U-Bahnhöfe gesperrt sind – das müssen Besucher wissen
  • Startplatz-Strafen für Hamilton und Antonelli
  • „Godzilla vs. Kong“-Star stirbt mit 18 Jahren nach Unfall
  • Indiens „Kakerlaken“-Bewegung beendet Proteste nach dem Rücktritt des Bildungsministers

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.