
1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg 3:1 (0:1)
Schon nach 130 Sekunden traf Mohammed Amoura nach flacher Hereingabe von Sael Kumbedi traumhaft per Hacke. Der direkt in die Mainzer Startelf gerutschte Neuzugang Stefan Posch konnte hinten in der Dreierkette nur machtlos zuschauen. Mainz mühte sich ohne den zunächst nach Erkältung auf der Bank sitzenden Spielmacher Nadiem Amiri um eine schnelle Antwort. Doch Tietz scheiterte erst aus spitzem Winkel an Kamil Grabara (5.) und ließ dann nach Foul von Vinícius Souza an Jae-Sung Lee die Riesengelegenheit vom Punkt liegen.
Die Fischer-Elf blieb aber das bessere Team. Erst scheiterte Benedict Hollerbach per Volley am erneut glänzend reagierenden Grabara (30.), dann rettete Denis Vavro bei seinem Versuch auf der Linie (45.+5).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Kellerkind gegen Wolfsburg tonangebend, erspielte sich aber nicht mehr ganz die Chancenfülle wie noch in Durchgang eins. Der VfL beschränkte sich aufs Verteidigen, eine echte Chance erspielten sich die Gäste nach dem Führungstor nicht mehr. Erst die Einwechslung von Amiri (65.) brachte vor 30.000 Zuschauern frische Impulse. Dessen erste Ecke nickte Phillip Tietz gleich perfekt ein (68.), nach einem weiteren Standard stocherte Stefan Bell den Ball über die Linie (73.). Das Mainzer Urgestein holte auch den Handelfmeter heraus, nachdem er Dženan Pejčinović den Ball aus kurzer Distanz an die Hand köpfte. Amiri blieb cool, das Stadion bebte (84.).
Bayer wirkte zu Beginn verunsichert, Werder suchte den Weg nach vorne. Jens Stage scheiterte nach einem schnell ausgeführten Freistoß an Janis Blaswich (3.). Die Gastgeber waren um Spielkontrolle bemüht – und gingen fast nach einem Standard in Führung: Ein Abpraller nach einer Ecke landete vor den Füßen von Loïc Badé, der aus kurzer Distanz Werder-Keeper Mio Backhaus anschoss (8.). Ein vermeintlicher Treffer von Geburtstagskind Patrik Schick (30) zählte wenig später nicht, da der Tscheche den Ball mit dem Arm ins Tor bugsiert hatte (12.). Werder stand in der Folge kompakter und traute sich immer wieder in die Offensive.











