Gefrierender Regen droht

Deutscher Wetterdienst warnt vor spiegelglatten Straßen


Aktualisiert am 24.01.2026 – 08:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Vereiste Straße (Archivbild): In Teilen Deutschlands sind die Straßen am Samstagmorgen glatt. (Quelle: Patrick Pleul/dpa/dpa-bilder)

Das Wetter in Deutschland zeigt sich weiter gefährlich. In einigen Regionen herrscht laut DWD sogar „Gefahr für Leib und Leben“.

Winterliches Wetter, Eiseskälte, gefrierender Regen und spiegelglatte Straßen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands amtliche Warnungen ausgerufen. In mehreren Regionen gilt die zweithöchste Warnstufe Rot.

Besonders gefährlich wird es laut DWD in Teilen Niedersachsens, im Osten von Nordrhein-Westfalen, im Siegerland sowie in Teilen von Rheinland-Pfalz. Dort herrscht „Gefahr für Leib und Leben“ wegen gefrierenden Regens. Die Wetterexperten empfehlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Gerade Autofahrer sollten aufpassen. „Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen“, so die Tipps des DWD. Die Warnungen gelten teilweise bis Samstag um 12 Uhr.

In weiteren Hunderten Kreisen und Städten gilt Warnstufe Orange oder Warnstufe Gelb, wahlweise wegen Glätte oder wegen Frost. Temperaturen bis minus 8 Grad seien verbreitet möglich, so der DWD.

Und auch der Rest des Wochenendes wird laut den Prognosen der Experten winterlich: Der Samstag startet demnach mit eisigen Temperaturen. Im Osten und Nordwesten bleibt es auch am Tag frostig kalt mit Werten bis zu minus fünf Grad. Im Nordwesten, vor allem in Niedersachsen, schneit es im Tagesverlauf. In der Südwesthälfte sind auch Temperaturen bis sieben Grad möglich.

An den Küsten frischt der Wind örtlich zu Stürmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde auf. In der Nacht soll es auch in Oberbayern glatt werden.

Am Sonntag soll es meist bedeckt sein, nur im Westen lockert der Himmel stellenweise auf. Dabei bleibt es laut DWD meist trocken. An der Ostsee sowie im Süden kann es jedoch vereinzelt zu Schneeschauern kommen. Die Temperaturen liegen bei minus zwei bis sechs Grad.

In der Nacht auf Montag nimmt dann der Tiefdruckeinfluss auf Deutschland spürbar zu: Schnee und Schneeregen, der auf den gefrorenen Straßen gefrieren könnte, sind angekündigt. In großen Teilen, so die Prognosen der Meteorologen, dürfte es im Laufe des Montags weiß werden. In den Mittelgebirgen könnten bis zu 20 Zentimeter Neuschnee fallen.

Der Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt ordnete für t-online bereits am Freitag ein: „So wird es in Deutschland wahrscheinlich der kälteste Januar seit 2017.“ Damals habe die deutschlandweite Durchschnittstemperatur minus 3,1 Grad betragen.

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