Starke Regenfälle in Andalusien führten zu Hunderten von Rettungseinsätzen und forderten drei Todesopfer, teilten regionale Behörden mit.
Das erste Opfer wurde in Alhaurín El Grande in der Provinz Málaga gefunden, nachdem es zusammen mit einer anderen Person verschwunden war, als ihr Lieferwagen von einem Fluss mitgerissen wurde.
Guardia Civil, Feuerwehr, Katastrophenschutz und andere Rettungsdienste führten Such- und Rettungseinsätze durch. Die Leiche der zweiten Person wurde am Mittag geborgen. Die Verstorbenen waren 53 und 54 Jahre alt.
Außerdem wurde die Leiche eines 18-Jährigen gefunden, der in Íllora in der Provinz Granada vermisst wurde.
Málaga verzeichnete mit 343 die höchste Anzahl an Vorfällen, gefolgt von Granada mit 58 und Almería mit 48. Andere andalusische Provinzen verzeichneten gelegentliche Vorfälle.
Zu den häufigsten Vorfällen gehörten überflutete Häuser, Garagen und Straßen, Straßensperrungen, durch Wasser- und Schlammansammlungen eingeschlossene Fahrzeuge sowie Steinschläge, insbesondere in ländlichen und bergigen Gebieten.
Die Regionalregierung hat den Notfallplan für Hochwasserrisiken aktiviert, um Ressourcen zu koordinieren und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. 36 andalusische Gemeinden setzten territoriale Katastrophenschutzpläne um, vor allem in den Provinzen, die am stärksten von Regenfällen betroffen waren.
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez rief angesichts der Situation zur Vorsicht auf.
Obwohl die Wetterbedingungen nachließen und die meisten Warnungen deaktiviert wurden, empfahlen die Rettungsdienste weiterhin äußerste Vorsicht. Die Behörden rieten dazu, unnötige Reisen zu vermeiden und überschwemmte Gebiete oder aktive Wasserläufe nicht zu durchqueren.
