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Häufige Darmerkrankung: Diese rezeptfreien Mittel helfen
22.01.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Reizdarmsyndrom ist eine chronische, nicht heilbare Erkrankung. Einige Mittel können die Beschwerden jedoch lindern, darunter auch frei verkäufliche.
Reizdarm, auch bekannt als Reizdarmsyndrom (RDS), ist eine der häufigsten Verdauungsstörungen in Deutschland. Schätzungen zufolge leiden bis zu 20 Prozent der Bevölkerung unter dem Wechsel von Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung.
Bei vielen Betroffenen beeinträchtigen diese Beschwerden die Lebensqualität erheblich, obwohl die Krankheit selbst nicht gefährlich ist. Während die Ursachen von Reizdarm noch nicht vollständig geklärt sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Linderung der Symptome. Neben der richtigen Ernährung gibt es auch viele rezeptfreie Medikamente und Hausmittel, die helfen können, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA) informiert.
Bei dem Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine sogenannte Ausschlussdiagnose, das heißt, dass trotz belastender Symptome keine organischen Ursachen nachgewiesen werden können. Die Symptome können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen und schwanken zwischen Verstopfung und Durchfall, begleitet von unangenehmen Blähungen oder Bauchkrämpfen.
Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Präparaten, die helfen können, diese Beschwerden zu lindern. Thomas Weinke, Gastroenterologe und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesapothekerkammer, erklärt, dass neben rezeptpflichtigen Arzneimitteln auch viele rezeptfreie Mittel zur Verfügung stehen. Besonders empfehlenswert seien:
Auch psychische Faktoren wie ein Kindheitstrauma oder Stress können die Reizdarm-Symptomatik verstärken, was bedeutet, dass die Behandlung individuell und ganzheitlich betrachtet werden muss. Daher können manchen Menschen auch psychologische Behandlungen, Entspannungstherapie und Stressbewältigung helfen, schreibt das IQWiG.



