Exklusive Auswertung

Diese 61 Banken verweigern ihren Kunden die Zinsen


21.11.2025 – 09:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Mieterhöhung: Ein Paar blickt sorgenvoll auf die Benachrichtigung.

Ein Paar blickt sorgenvoll auf die Benachrichtigung: Immer noch zahlen 61 Banken keine Zinsen aufs Tagesgeld. (Quelle: Monkey Business 2 via www.imago-images.de)

In der Spitze bieten einige Banken über drei Prozent Zinsen auf Tagesgeld. Manche Sparkassen und Volksbanken lassen sich davon nicht beeindrucken – und bieten gar nichts.

Doch wie eine exklusive Auswertung des Vergleichsportals Verivox für t-online zeigt, gehen 61 Banken nicht mit dem Trend und bieten auch drei Jahre nach der Zinswende einen Zinssatz von 0,0 Prozent.

Für die Analyse hat Verivox die Angebote von 822 Banken und Sparkassen verglichen. Da nicht alle Banken ihre Konditionen transparent ausweisen, ist es laut den Angaben auch möglich, dass noch mehr als nur die oben genannten Banken 0,00 Prozent anbieten.

Die Auswertung zeigt, dass vor allem regionale Banken und Sparkassen zu den knauserigsten gehören. Bei den überregionalen Banken seien Nullzinsen hingegen die Ausnahme. „Wer bei der eigenen Hausbank mit Null- oder Niedrigzinsen abgespeist wird, sollte sich nach lukrativeren Alternativen umsehen“, rät Oliver Maier, Finanzexperte und Verivox-Geschäftsführer. „Bestandskunden sollten genau hinschauen und im Zweifel bei der Bank nachfragen, um sicherzugehen, dass ihre Ersparnisse nicht immer noch unverzinst auf einem der alten Tagesgeldkonten liegen.“

Viele der gelisteten Banken bieten für Neukunden bessere Zinsen. Traditionell hinken Sparkassen und Genossenschaftsbanken allerdings beim Tagesgeld hinterher – wobei es auch immer wieder Ausnahmen gibt.

Bei der Wahl eines Sparprodukts sollten Verbraucher darauf achten, dass mindestens die aktuelle Inflationsrate ausgeglichen wird. Diese liegt im Moment bei ungefähr 2,3 Prozent. Wenn Sie Ihr Geld längerfristig auf einem Konto liegen lassen, das keine oder nur niedrige Zinsen auszahlt, dann verliert es nach und nach an Wert.

Wer sein Geld langfristig sparen möchte und am Vermögensaufbau interessiert ist, für den bieten sich bessere Renditechancen am Kapitalmarkt. Vor allem für Einsteiger lohnen sich ETF-Sparpläne, die im Schnitt eine Jahresrendite von sieben Prozent abwerfen.

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