Heim-WM

Mit Gala-Vorstellung: DHB-Frauen spielen perfekte Vorrunde

30.11.2025 – 21:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Freude bei den DHB-Frauen: Sie gehen in einer guten Ausgangsposition in die WM-Hauptrunde. (Quelle: Katharina Kausche/dpa)

Gegen Serbien machten die DHB-Frauen eine makellose Vorrunde perfekt. Von Anfang an ließen sie dabei keinen Zweifel am Spielausgang.

Rauschende WM-Party zum Vorrundenabschluss: Deutschlands Handballerinnen tanzten nach ihrer Gala beim WM-Vorrundenabschluss ausgelassen über das Parkett und ließen sich von den begeisterten Fans für eine makellose erste Turnierphase feiern. Mit dem 31:20 (17:10) gegen Serbien wahrte das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch seine weiße Weste und reist als ungeschlagener Gruppensieger zur Hauptrunde nach Dortmund.

Vor 5.527 Zuschauern in Stuttgart war Linksaußen Antje Döll mit acht Toren beste Werferin für die DHB-Auswahl, die 4:0 Punkte in die zweite Turnierphase mitnimmt. Erster Gegner im Kampf um das Ticket für das Viertelfinale ist am Dienstag Färöer. Danach warten noch Montenegro und Spanien auf das Gaugisch-Team. Alle drei deutschen Gegner gehen mit 2:2 Punkten in die Hauptrunde.

„Ich bin superglücklich, wie die drei Spiele liefen“, zog Gaugisch nach der Vorrunde eine Zwischenbilanz. Toptorschützin Döll sagte bei Sporteurope.TV nach dem Spiel: „Wir haben uns einen gewissen Flow erarbeitet, der – wie wir vorher schon gesagt haben – wichtig für uns sein kann und wird.“ Dass sie nach acht Toren in der ersten Hälfte nach der Pause auf der Bank blieb, störte sie nicht. „Ich finde es sehr gut, wie wir das machen und aufteilen.“

Mit Blick auf die kommenden Aufgaben dürften solche Verschnaufpausen wertvoll werden. Auf die Frage, mit welcher Einstellung das DHB-Team die Hauptrundenspiele angehen werde, kündigte Xenia Smits nämlich an: „Vollgas. Nichts weniger als Vollgas.“

Wenige Stunden vor der Partie hatte das WM-Aus für Kreisläuferin Jolina Huhnstock (Armverletzung) einen kleinen Stimmungsdämpfer im deutschen Lager bedeutet. Für die 24-Jährige vom Buxtehuder SV stößt die Oldenburgerin Marie Steffen am Montag zum Team. Es gab aber auch eine gute Nachricht: Rückraum-Ass Emily Vogel meldete sich nach ihrer Erkältungspause wieder zurück.

Beflügelt von den souveränen Siegen gegen Island (32:25) und Uruguay (38:12) legten die DHB-Frauen nach einer kurzen Anlaufzeit gleich richtig los. Vor allem die Defensive stand sicher und bildete das Fundament für einen gelungenen Start. Nach neun Minuten lag Deutschland beim 6:2 mit vier Toren vorn, was Serbiens Trainer zu einer frühen Auszeit bewog.

Angetrieben von den Fans blieb die DHB-Auswahl im Rhythmus und baute den Vorsprung beim 10:3 erstmals auf sieben Tore aus. Dabei hatte Gaugisch kurz vor dem Anpfiff noch geunkt: „Das wird eine ganz schwere Aufgabe. Es wird nicht so sein, dass wir die Tür aufmachen und alles wegfetzen.“

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