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Deutschlands erstes E-Auto ist heute fast vergessen

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Februar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Deutschlands erstes E-Auto ist heute fast vergessen
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Mehr als 135 Jahre alt

Deutschlands erstes E-Auto ist heute fast vergessen


Aktualisiert am 07.02.2026Lesedauer: 3 Min.

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Vermutlich das erste vierrädrige Modell überhaupt: Andreas Flocken und sein Elektroauto, wahrscheinlich um 1892. (Quelle: Initiative Stadtmuseum Coburg/Privatbesitz Marlies Andresen, Lichtenfels)

Das erste deutsche E-Auto ist mittlerweile fast vergessen. Der 1888 vorgestellte Wagen brachte zahlreiche Neuheiten in die Automobilwelt.

Am 29. Januar 1886 meldete Carl Benz sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ zum Patent an. Rund zweieinhalb Jahre später, im August 1888, legte seine Frau Bertha die erste längere Strecke in einem Automobil zurück. Das Ereignis war ein Meilenstein in der Entwicklung der Mobilität – und der Startschuss für eine ganze Wirtschaftsbranche. Was viele nicht wissen: Im selben Jahr ging auch das erste E-Auto Deutschlands an den Start.

Der Coburger Unternehmer Andreas Flocken hatte in seinem Werk eine Abteilung für Elektrotechnik eingerichtet und experimentierte damit, wie man Fahrzeuge mithilfe von Strom antreiben könnte. Das erste Exemplar war entsprechend pragmatisch konzipiert: Ein eisenbereifter Kutschenwagen wurde mit einem Elektromotor ausgerüstet. Am 28. September 1888 vermeldete die „Coburger Zeitung“, der Wagen sei aus eigener Kraft gefahren. Das Fahrzeug sei „einfach und practisch construirt und dürfte nach Fertigstellung großes Interesse aller Geschirrbesitzer hervorrufen“, hieß es damals.

Damit schuf Flocken neben dem vermutlich ersten E-Auto in Deutschland wahrscheinlich auch das erste weltweit, das vier statt drei Räder hatte. Der E-Motor unter dem Fahrzeug leistete rund 0,9 kW, also gut 1,2 PS, und beschleunigte das Gefährt auf 15 km/h Höchstgeschwindigkeit – das ist etwas mehr als die doppelte Schrittgeschwindigkeit. Ein Lederriemen übertrug die Kraft an die Hinterachse.

Bis ins Jahr 1903 produzierte die Maschinenfabrik A. Flocken in Coburg Fahrzeuge, später auch Modelle mit Luftbereifung. Danach endete die Produktion. Das Unternehmen wurde 1931 aufgelöst. Das Original des Flocken Elektrowagens gilt als verschollen – doch es gibt Nachbauten. Der Kfz-Sachverständige Franz Haag aus Marktoberdorf zum Beispiel entdeckte 2010 auf einem Heuboden eine Doktorkutsche und rekonstruierte binnen weniger Monate die Nachfertigung. Als Vorbilder dienten ihm historische Fotografien, Informationen des Automobiljournalisten Halwart Schrader sowie des Deutschen Museums.

Doch auch wenn Andreas Flocken in Deutschland ein Pionier war und wichtige Neuerungen wie elektrische Beleuchtung und Spurstangen in die Automobilwelt einführte – der Erfinder des E-Autos war er nicht. Bereits in den 1830er-Jahren entwickelten Erfinder wie der Schotte Robert Anderson erste elektrisch angetriebene Fahrzeuge, nachdem 1821 das Prinzip des Elektromotors von Wissenschaftler Michael Faraday entwickelt worden war. 1881 entwarf der Franzose Gustave Trouvé sein „Trouvé Tricycle“ – dreirädrig und elektrisch. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte der Motor seinen endgültigen Durchbruch und bewegte neben vielen anderen Dingen auch Automobile. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts rollten Elektroautos in verhältnismäßig großer Zahl neben von Verbrenner- und Dampfmotoren angetriebenen Fahrzeugen auf den Straßen.

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