“1300 Euro für zwei Mann”: VIP-Zuschauer bei Helene Fischer macht seinem Ärger Luft – Boulevard

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Vor 130.000 Fans trat Helene Fischer am Samstagabend in München auf. Nicht alle Zuschauer hatten dabei eine gute Zeit. Einige machten ihrem Ärger im Netz ordentlich Luft.



Während die einen von einer spektakulären Show schwärmen, bei dem die Schlager-Königin Helene Fischer am Samstag in München vor 130.000 Zuschauern über deren Köpfe hinwegflog, gab es vor allem unter einigen VIP-Zuschauern viel Grund zur Aufregung.

Schlechte Organisation, schlechter Service, mangelnde Verpflegung und vor allem schlechte Plätze seien der Grund gewesen. Und das für den teuren VIP-Ticketpreis von bis zu 600 Euro. Auf Twitter kursieren mehrere Videos von unzufriedenen Gästen, die sich teils sehr ausfallend und wütend über die Zustände auf dem Konzertgelände beschweren.

Nahezu atem- oder eher gesagt fassungslos war ein Mann im gelben Regenponcho, der eigenen Angaben zufolge 1300 Euro für seine beiden Tickets gezahlt habe, dass er nun als VIP im offenen Zuschauerbereich dem Regen ausgesetzt ist und seine Sitzplätze nicht wahrnehmen kann. Diese seien so schlecht platziert gewesen, dass die anderen “normalen” Zuschauer die Sicht auf die Bühne versperren. Ein Kameraschwenk in Richtung Bühne lässt nur erahnen, wie weit das Bühnengeschehen entfernt ist. Im VIP-Bereich sitzt dabei niemand auf den Plätzen.

Vor allem ein unbekannter Filmer befragt VIP-Zuschauer und macht selbst ordentlich Stimmung gegen die Situation für die Viel-Bezahler auf dem Konzert. Auch bei einer anderen Szene beschweren sich zwei wütende VIP-Gäste lauthals und verlangen, den Veranstalter zu sprechen. Im Hintergrund wettert der Hobby-Filmer ordentlich mit und heizt weiter an.

Aber nicht nur die “Very Important Person” hatten negative Erfahrungen mit den Wetterverhältnissen auf dem Messegelände, wo das Konzert stattfand. Der Untergrund war vielerorts uneben, sodass sich dort viel Regenwasser sammelte und schnell zu kleinen Teichen wurde. Auf einem Video sind Konzertbesucher zu sehen, die entweder barfuß durch das Wasser waten oder sich an den Absperr-Gittern entlanghangeln, um auf die andere Seite des kleinen Sees zu kommen.

Es dürfte so oder so ein Konzerterlebnis der besonderen Art für viele Helene-Fischer-Fans gewesen sein. Bei aller Kritik finden sich in den Sozialen Netzwerken natürlich auch viele positive Kommentare über die unvergessliche Show, bei der die Schlagerkönigin auch in schwindelerregender Höhe an Seilen gebunden akrobatisch über die Köpfe ihrer Fans singend hinwegrauscht.