
Signale richtig deuten
Ihre Katze miaut immer? Das will sie Ihnen sagen
24.01.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 3 Min.
Katzen miauen nicht einfach so – häufig steckt ein konkreter Wunsch oder ein Problem dahinter. Woran Sie das erkennen und wie Sie reagieren sollten.
Katzen sind beeindruckend schlaue Tiere. Sie wissen ganz genau, wie sie uns Menschen manipulieren können, damit wir machen, was sie möchten. Dafür haben sie sogar eine eigene Sprache erfunden – das Miauen. Und einige Stubentiger tun dies exzessiv. Doch hinter diesem Verhalten steckt immer ein Grund.
Katzen konnten natürlich bereits vor ihrer Domestizierung miauen. Doch untereinander kommunizieren die Samtpfoten eher per Körpersprache oder mit anderen Lauten wie Fauchen. Wir Menschen können die Mimik und Gestik unserer Katzen zwar verstehen, wenn wir die Signale zu deuten wissen. Allerdings ist das Mauzen ein viel besseres Instrument der Katzen, um unsere Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Katzen setzen das Miauen oft gezielt ein, um etwas Bestimmtes damit zu erreichen. Die Tonlage kann dabei einiges verraten: Ein hohes, forderndes Miauen bedeutet etwas anderes als ein klagender, tiefer Laut. Auch Schnurren, Knurren oder Gurren gehören zum Repertoire. Wer seine Katze gut kennt, kann an den Lauten oft schon erkennen, was sie will.
Und auch exzessives Miauen hat immer einen Grund. Die möglichen Ursachen dafür können sein:
Ständiges Mauzen kann für Halter nervig sein – besonders dann, wenn sie etwa mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden. Allerdings sollten sie das Verhalten ihres Stubentigers nicht ignorieren. Denn wer das Miauen seiner Katze versteht, kann gezielter darauf reagieren und unnötiges Dauer-Miauen vermeiden. Diese Maßnahmen helfen:
Auch wenn ständiges Miauen oft eher harmlose Ursachen hat, die Halter selbst oder mit dem Tierarzt beheben können, gibt es Situationen, in denen Katzenbesitzer hellhörig werden sollten.
Dazu zählt etwa plötzliches, dauerhaftes Mauzen, das vorher nicht auftrat. Begleitende Symptome, wie etwa Appetitlosigkeit, Unsauberkeit oder Rückzug sollten ebenfalls ernst genommen werden. Sie können auf Krankheiten hinweisen. In solchen Fällen gilt: Nicht abwarten, sondern abklären lassen – auch, um der Katze unnötiges Leiden zu ersparen.



