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Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag: Deutschlands Silvesterfeuerwerk und seine Tradition verwandeln sich in ein Trauma

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Dezember 2025Keine Kommentare4 Mins Read
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Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag: Deutschlands Silvesterfeuerwerk und seine Tradition verwandeln sich in ein Trauma
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Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und wie an jedem Silvesterabend hat das Mitternachtsfeuerwerk in Deutschland eine lange Tradition.

Doch die langjährige jährliche Tradition stößt zunehmend auf Kritik, die durch Zerstörungen in Innenstädten, abgerissene Finger und Hände und sogar Todesopfer verursacht wird.

Am vergangenen Silvesterabend kamen fünf Menschen durch Verletzungen durch Feuerwerkskörper oder versehentliche Explosionen ums Leben, Hunderte weitere wurden verletzt.

Die Bundesärztekammer, die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft und regionale Ärzteverbände warnen immer wieder davor, dass Augen- und Ohrenverletzungen zu dieser Zeit jedes Jahr zunehmen.

Auch das Deutsche Rote Kreuz hat auf den enormen Druck auf die Rettungsdienste in der Neujahrszeit hingewiesen.

Darüber hinaus können Feuerwerkskörper und der damit verbundene laute Knall für Tiere und Menschen, die Kriege erlebt haben, traumatisch sein.

„Böller und Feuerwerk sind für viele Betroffene keine harmlose Tradition, sondern eine enorme Stressquelle“, erklärt Andreas Eggert, stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Veteranenverbandes.

Wenn Feuerwerk Erinnerungen weckt

Laut Eggert können plötzliche, laute Knalle traumatische Erinnerungen an Militäreinsätze wachrufen. Die Auswirkungen können plötzliche Angstzustände, Panikattacken, Dissoziation oder körperliche Stresssymptome sein.

„Was es besonders beunruhigend macht, ist, dass diese Reaktionen nicht willkürlich kontrolliert werden können. Für viele Veteranen wird Silvester eher zu einer Zeit der Angst als des Feierns“, sagte Eggert gegenüber Euronews.

Die Folge: Viele ziehen sich zurück. „Manche verlassen ihr Zuhause – oder sogar die Stadt –, andere verbarrikadieren sich, tragen Gehörschutz oder versuchen, die Nacht mit Medikamenten zu überstehen“, erklärte Eggert und fügte hinzu, dass in dieser Zeit häufig Kriseninterventionen, Notrufe und psychische Rückfälle zunehmen.

Aber die Belastung liegt nicht nur bei den Veteranen selbst; Auch Familien und Angehörige seien betroffen, „weil sie oft mit dem konfrontiert werden, was ihre Mitmenschen nicht bedenken.“

Eggert argumentiert, dass Veränderungen auf mehreren Ebenen erforderlich seien. Auf gesellschaftlicher Ebene bedeutet dies, das Bewusstsein zu schärfen und den Menschen verständlich zu machen, dass psychische Erkrankungen keine Schwäche sind und bestimmte Auslöser echte Konsequenzen haben. Es fordert auch eine ernsthafte politische Überlegung über zeitliche oder örtliche Beschränkungen privater Feuerwerksveranstaltungen.

Strukturell besteht Bedarf an verlässlichen, leicht zugänglichen Unterstützungsangeboten für Betroffene und ihre Familien, auch außerhalb der klassischen Therapiezeiten. Notwendig sei auch ein kultureller Perspektivwechsel, sagte Eggert.

„Wir müssen weg von ‚Es ist in Ordnung, das zu tun‘ hin zu der Frage, wie viel Rücksichtnahme eine fürsorgliche Gesellschaft bereit ist, zu zeigen. Unser Anliegen ist klar: Es geht nicht um ein völliges Verbot von Feuerwerkskörpern, sondern um Respekt, Verantwortung und den Schutz derjenigen, die bereits mehr als genug ertragen haben.“

Betroffen sind auch viele Menschen, die aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan oder anderen Kriegsgebieten nach Deutschland geflohen sind. Für sie erinnert das Silvesterfeuerwerk an Bomben und Artilleriebeschuss. Unter anderem aus diesen Gründen wurde auch in diesem Jahr ein Verbot von Feuerwerkskörpern gefordert.

Mehr als 2,4 Millionen Menschen haben die Petition unterzeichnet. Bundesweites Verbot von Feuerwerkskörpern, jetzt! von der Berliner Polizeigewerkschaft.

Debatte über Feuerwerksverbot

Laut einer Ipsos-Studie halten bundesweit rund 69 % der Deutschen das Silvesterfeuerwerk für einen wesentlichen Bestandteil der Feierlichkeiten, während ein Teil der Bevölkerung Einschränkungen oder gar Verbote befürwortet.

Eine Umfrage im Auftrag des Berliner öffentlich-rechtlichen Senders RBB zeigt jedoch, dass rund drei Viertel der Berliner sich ein Verbot privater Silvesterfeuerwerke wünschen. Nur etwa jeder Fünfte ist dagegen.

Im vergangenen Jahr wurden in der Silvesternacht in Berlin mindestens 15 Polizisten verletzt, mehrere davon direkt durch Feuerwerkskörper.

Polizeiberichten zufolge wurden rund 390 Personen festgenommen. Neben herkömmlichen Böllern waren sogenannte „Feuerwerkskörper“ die Hauptursache für schwere Verletzungen und Schäden in der Hauptstadt.

Diese illegalen Sprengkörper sind nicht für den privaten Gebrauch zugelassen, da sie weitaus stärker explodieren als normale Feuerwerkskörper und zu Verletzungen bei Kindern, Schäden an Autos und Gebäuden und sogar zur Unbewohnbarkeit von Häusern führen können.

Regulierung in Sicht?

„Wer Unruhe stiftet und Straftaten begeht, wird strafrechtlich verfolgt“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegener in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

„Es ist uns wichtig, dass alle fröhlich feiern und Spaß haben können. Aber wenn es zu Straftaten kommt, wird die Polizei wie in den vergangenen Jahren entschlossen und energisch vorgehen“, sagte er.

Im Dezember gab das Bundesinnenministerium bekannt, dass es Möglichkeiten prüfe, das private Silvesterfeuerwerk strenger zu regeln, beispielsweise durch Änderungen des Sprengstoffgesetzes oder damit verbundener Verordnungen. Ein bundesweites Feuerwerksverbot ist allerdings noch nicht beschlossen.

Dennoch ist die Regierung im Gespräch mit den Ländern, wie aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht.

Dass die Regierung bisher kein bundesweites Böllerverbot durchgesetzt hat, ist aus Sicht des Bundes Deutscher Kriegsveteranen „enttäuschend, aber leider nicht verwunderlich“.

Eggert fügte hinzu, dass ihn die jährlichen Debatten desillusionieren. „Kurz vor Silvester werden Petitionen und Appelle lanciert, es gibt öffentliche Aufmerksamkeit und Besorgnis – und alles verpufft wieder ohne konkrete Konsequenzen“, sagte er.

Dies hinterlasse bei vielen Veteranen das Gefühl, dass ihre Kämpfe anerkannt, aber nicht ernst genommen würden, schlussfolgerte Eggert.

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