
21.45 Uhr: „Wie so ein Quickie im Club früher“, beschreibt Gil Ofarim die Sprungprüfung. Hach, einfach sympathisch, unser Gil. Zuvor hat es Eva als einzige Kandidatin nicht gewagt, in die Tiefe zu hüpfen. Damit hat die erste Kandidatengruppe aber immer noch eine deutlich solidere Abbrecherquote als ein Jahrgang mit Lehramtsanwärtern in Deutschland.
21.35 Uhr: „Ich hab schon richtig Eierflattern“, stottert Umut beim Anblick des Sprungturms. Dann wird die Höhenangst plötzlich von einer anderen Furcht verdrängt: „When I jump: my Eier?“, fragt er den Ranger mit hilflosem Blick und zeigt panisch auf seine Intimzone. Eieieieiei, da segelt er auch schon gen Abgrund. „Da ist das Ding“, freut er sich nach dem Absturz und meint ausnahmsweise nicht sein Geschlechtsteil, sondern den gewonnenen Stern.
21.28 Uhr: Und da haben wir unser erstes filmreifes Happy End: Ariel springt aus schwindelerregender Höhe, nur an einem Seil befestigt, kopfüber in die Fluten. Eine Meerjungfrau wie sie im Walt-Disney-Buche steht. Das letzte Mal, dass jemand so sehr seinem Namen alle Ehre gemacht hat, ist mindestens fünf Minuten her. Ihr erinnert euch: Stephen „Witze haben bei ihm“-Dürr(ezeit).
21.23 Uhr: Patrick Romer setzt sich an die Spitze des Schimpfwort-Rankings. Als er zum Bungeespringen gebeten wird, flucht er handgezählte 173346217 Mal mit hier nicht zitierfähigen Kraftausdrücken – und springt am Ende doch in den Abgrund. „Alles fürs Team“, orakelt der geübte Reality-Kandidat.
21.17 Uhr: Was Umut Tekin gern gelungen wäre, schafft Stephen Dürr arschscharf. Nach dem Schmuggel-Check verrät er dem Ranger, dass er etwas dabei hat, was er vermutlich nicht haben darf. „It’s in the Ritze of my Po“, sprach er und zog sich ein Haarband aus dem Hinterteil, wie ein Zauberer das Kaninchen aus dem Hut. Der Sinn dieser Aktion? Furzegal.













