„Ich hoffe, dass alles gut geht“
Oliver Pocher meldet sich aus Gaza-Grenzgebiet
Aktualisiert am 26.09.2025 – 16:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Eigentlich ist Oliver Pocher für seinen derben Humor bekannt. Jetzt widmet sich der Comedian einem ernsten Thema. Er reist ins israelische Grenzgebiet.
Kurz vor dem zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers hat Oliver Pocher das israelische Grenzgebiet zum Gazastreifen besucht. Auf Instagram richtet sich der 47-Jährige an seine rund 1,6 Millionen Follower und berichtet von seinen Eindrücken von vor Ort.
Pocher meldete sich mit einer Videobotschaft bei seinen Fans. „Raketen und Bomben einschlagen zu hören, macht das Leid auf beiden Seiten greifbar – den Auslöser hier zu sehen und die Auswirkungen in Gaza auf der anderen Seite zu hören“, sagte er in dem Kibbuz Nir Oz, während aus dem Gazastreifen Kriegslärm zu hören war. „Ich bin dankbar, mir ein eigenes Bild hier vor Ort machen zu dürfen.“ Am Mittwochabend hatte er auch das besetzte Westjordanland besucht.
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„Ich bin sehr gespannt. Ich hoffe, dass alles gut geht. Wir sind sehr vorsichtig, das ist natürlich Kriegsgebiet hier“, so Pocher weiter. Er habe die Reise auf sich genommen, um „sowohl mit Palästinensern als auch Israelis über die aktuelle Situation zu sprechen“. Er wolle, „wie jeder andere auch, einfach nur Frieden haben, weil das die einzige Lösung ist, um miteinander klarzukommen“.
Der Gaza-Krieg hatte mit dem beispiellosen Überfall von Terroristen der Hamas und anderer Gruppierungen auf das israelische Grenzgebiet begonnen. Dabei wurden rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Auch im Kibbuz Nir Oz töteten die Terroristen Dutzende von Menschen und richteten schwere Zerstörungen an.
Binnen zwei Jahren wurden dann laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 65.400 Palästinenser getötet, darunter viele Frauen und Kinder. Israel ist wegen seiner harten Kriegsführung international zunehmend isoliert.
Pocher ist nicht der einzige Promi aus Deutschland, der das Grenzgebiet besucht. Vor wenigen Tagen machte sich auch Comedian Enissa Amani mit einer internationalen Hilfsflotte auf den Weg in Richtung Gaza.
