Close Menu
WöchentlichWöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab
Neuschnee, Lawinengefahr – das sagt der DWD

Neuschnee, Lawinengefahr – das sagt der DWD

25 Januar 2026
Fichtner wendet sich nach Disqualifikation an Leonard Pfund

Fichtner wendet sich nach Disqualifikation an Leonard Pfund

25 Januar 2026
Kinderzulage bei Riester-Rente: So sichern Sie sich das Geld

Kinderzulage bei Riester-Rente: So sichern Sie sich das Geld

25 Januar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
WöchentlichWöchentlich
Bulletin
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
WöchentlichWöchentlich
Home»Politik
Politik

Bundestag soll Anschub für E-Rezept beschließen

wochentlich.deVon wochentlich.de14 Dezember 20233 Min Gelesen
Facebook Twitter LinkedIn Reddit Telegram WhatsApp Pinterest Tumblr VKontakte Email
Bundestag soll Anschub für E-Rezept beschließen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email
Bundestag soll Anschub für E-Rezept beschließen

Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinkt Deutschland hinterher. Jetzt soll ein Durchbruch für nützliche Anwendungen her, die auch bei Millionen Patienten und in den Praxen ankommen sollen.

Elektronische Rezepte und digitale Patientenakten sollen nach jahrelangen Verzögerungen in eine breite Alltagsnutzung kommen. Darauf zielen Gesetzespläne der Ampel-Koalition, die der Bundestag heute beschließen soll.

Demnach sollen E-Rezepte Anfang 2024 zum Standard und für die Praxen verpflichtend werden. Anfang 2025 sollen alle gesetzlich Versicherten elektronische Patientenakten bekommen – es sei denn, man lehnt das für sich ab. Die Nutzung kombinierter Gesundheitsdaten für die Forschung soll nach den Plänen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorankommen.

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sprach von einem „längst überfälligen Update“ für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. „Aus der bisher unbrauchbaren elektronischen Patientenakte für wenige, machen wir zukünftig einen persönlichen Gesundheitsdatenraum für alle“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Damit könnten nicht nur alle behandelnden Berufe relevante Informationen an einem Ort sehen, sondern erstmals auch die Patientinnen und Patienten selbst. „Das schafft endlich Faxgeräte und Aktenordner ab und stärkt Patientenautonomie wie auch Patientenrechte.“

Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, sagte, die E-Akte müsse bei jedem Arztbesuch selbstverständlich zur Behandlung dazu gehören. Wichtig sei, dass sie nutzerfreundlicher werde. So müsse das Einloggen vereinfacht werden. „Wie Patienten es von anderen Apps gewohnt sind, muss die Identifikation auch in der Akte per Gesichts-Scan oder Fingerabdruck möglich sein“, sagte Baas. Für Ärztinnen und Ärzte müsse die Akte schnell und komfortabel zu befüllen sein und dürfe nicht zum Zeitfresser in den Praxen werden.

Konkret geht es in zwei Gesetzen um mehr Tempo bei Anwendungen mit praktischem Nutzen für Patientinnen und Patienten.

E-Patientenakte für alle

Für digitale Patientenakten soll endlich ein Durchbruch kommen – als ein persönlicher Datenspeicher, der einen ein Leben lang bei allen Ärzten begleitet. Die gebündelten Daten sollen auch Wechselwirkungen von Medikamenten und Mehrfachuntersuchungen vermeiden. Als wählbares Angebot wurden E-Akten schon 2021 eingeführt, bisher hat aber nur etwa ein Prozent der 74 Millionen gesetzlich Versicherten überhaupt eine. Erklärtes Ziel sind 80 Prozent bis 2025. Die Regierung schwenkt dafür auf das Prinzip „Opt-out“ um: Laut Gesetzentwurf sollen die Kassen breit informieren und bis 15. Januar 2025 für alle automatisch eine E-Akte einrichten – es sei denn, man widerspricht.

Abrufbar sein soll die E-Akte mit bestimmten Identifikationsregeln über Apps der Kassen. Was Ärzte und Ärztinnen einstellen und wer worauf zugreifen kann, soll man selbst festlegen können. Zuerst soll eine Medikamenten-Übersicht nutzbar sein, folgen sollen unter anderem Laborbefunde. Bei Kassenwechsel soll man die Daten mitnehmen können.

E-Rezept auf breiter Front

Schon länger sind E-Rezepte anstelle der gewohnten rosa Zettel auch über eine spezielle App oder einen ausgedruckten QR-Code einzulösen. Doch ein Start in größerem Stil verzögerte sich mehrfach auch wegen Technikproblemen. Inzwischen gibt es einen einfacheren Einlöseweg, bei dem man in der Apotheke die Versichertenkarte in ein Lesegerät steckt. Per Gesetz soll es nun vom 1. Januar 2024 an für Ärztinnen und Ärzte verpflichtend werden, Rezepte elektronisch auszustellen.

Eigentlich bestand die Pflicht auch schon ab Anfang 2022. Die Praxen sollten sich nun aber umstellen, denn zuletzt waren nicht überall die Voraussetzungen dafür da. Dazu gehört ein Verbindungsgerät für die geschützte Datenautobahn des Gesundheitswesens. Die E-Rezepte werden auf einem zentralen Server gespeichert und beim Einstecken der Kassenkarte wird die Apotheke autorisiert, sie von dort abzurufen. Künftig soll die E-Rezept-App auch in Kassen-Apps integriert werden.

Leichtere Datenforschung

Vorankommen soll auch die Forschung mithilfe von Gesundheitsdaten. Dafür soll ein Gesetz ermöglichen, an einer zentralen Zugangstelle Daten verschiedener Quellen zu verknüpfen – etwa aus Krebsregistern und von Kassen. Dabei sollen Daten verschlüsselt (pseudonymisiert) werden. Für Daten, die in E-Patientenakten liegen, ist wieder ein Opt-out-Modell geplant: Sie sollen also zunächst eine Einstellung für „Datenspenden“ zu Forschungszwecken bekommen, die man ablehnen kann.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email Reddit Telegram WhatsApp

In Verbindung stehende Artikel

Hälfte der Bevölkerung gegen Brandmauer zur AfD

Hälfte der Bevölkerung gegen Brandmauer zur AfD

Holocaust-Überlebende: Verteidigen Sie die Demokratie

Holocaust-Überlebende: Verteidigen Sie die Demokratie

Grünen-Chefin fordert mehr Unterstützung für Kiew aus Berlin

Grünen-Chefin fordert mehr Unterstützung für Kiew aus Berlin

AfD und BSW: Zusammenarbeit im Europaparlament

AfD und BSW: Zusammenarbeit im Europaparlament

Auschwitz-Befreiung und Demokratie in Gefahr: Holocaustüberlebende besorgt

Auschwitz-Befreiung und Demokratie in Gefahr: Holocaustüberlebende besorgt

USA sind kein verlässlicher Partner mehr

USA sind kein verlässlicher Partner mehr

SPD kann leicht zulegen, AfD vorne

SPD kann leicht zulegen, AfD vorne

Pistorius verteidigt Bundeswehr gegen Kritik von Trump

Pistorius verteidigt Bundeswehr gegen Kritik von Trump

Experte Börsch-Supan kritisiert Kanzler Merz scharf

Experte Börsch-Supan kritisiert Kanzler Merz scharf

Redakteurfavoriten

Fichtner wendet sich nach Disqualifikation an Leonard Pfund

Fichtner wendet sich nach Disqualifikation an Leonard Pfund

25 Januar 2026
Kinderzulage bei Riester-Rente: So sichern Sie sich das Geld

Kinderzulage bei Riester-Rente: So sichern Sie sich das Geld

25 Januar 2026
Umut Tekins Ex Jana-Maria Herz rechtfertigt Abtreibung

Umut Tekins Ex Jana-Maria Herz rechtfertigt Abtreibung

25 Januar 2026
Schnee und Glätte in Deutschland: Wetter-Experten warnen vor Eisregen

Schnee und Glätte in Deutschland: Wetter-Experten warnen vor Eisregen

25 Januar 2026

Neueste Beiträge

Mathe-Rätsel für schlaue Köpfe – kinderleicht, wenn Sie genau hinschauen

Mathe-Rätsel für schlaue Köpfe – kinderleicht, wenn Sie genau hinschauen

25 Januar 2026
Wer hier wirklich parken darf

Wer hier wirklich parken darf

25 Januar 2026
So beheben Sie den Fehler

So beheben Sie den Fehler

25 Januar 2026

Your source for the serious news. This demo is crafted specifically to exhibit the use of the theme as a news site. Visit our main page for more demos.

We're social. Connect with us:

Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest YouTube

Subscribe to Updates

Get the latest creative news from FooBar about art, design and business.

Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
© 2026 Wochentlich. Alle Rechte vorbehalten.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.