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You are at:Home»Deutschland»Booker-Gewinnerin Jenny Erpenbeck: Eine ostdeutsche Perspektive
Deutschland

Booker-Gewinnerin Jenny Erpenbeck: Eine ostdeutsche Perspektive

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Mai 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Booker-Gewinnerin Jenny Erpenbeck: Eine ostdeutsche Perspektive
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Fragen Sie Ihren Durchschnittsdeutschen danach Jenny Erpenbeckund sie könnten sehr gut antworten: „Jenny wer?“

Doch die zeitgenössische deutsche Autorin hat sich auch über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen gemacht; sie wurde mit Preisen überhäuft und es wurde ihr sogar vorausgesagt, eines Tages den Nobelpreis für Literatur. Ihre Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt und auf ihren weltweiten Büchertouren liest sie einem begeisterten Publikum in Usbekistan, Mexiko und Indien vor.

Warum also die Diskrepanz?

Es ist nicht so, dass Erpenbeck in Deutschland völlig unbekannt wäre – ganz im Gegenteil. Sie hat eine treue Leserschaft und kann in der Regel mit einem Literaturpreis pro Jahr rechnen, der ihr mediale Erwähnungen einbringt.

Auch ihr Roman „Kairos“ aus dem Jahr 2021 hat mehrere Auszeichnungen erhalten – gerade erst kein großer Deutscherwie Deutscher Buchpreis oder der Leipziger Buchmesse Preis. Doch ganz im Einklang mit diesem Muster hat die englische Übersetzung des Romans über die Grenzen Deutschlands hinaus Anerkennung gefunden und ihr und ihrem Übersetzer Michael Hofmann den renommierten International Booker Prize eingebracht.

„Ostdeutsche“ Probleme

Vielleicht hat Erpenbeck etwas mit dem Gefühl zu tun, dass die Mauer, die einst Ost- und Westdeutschland trennte, nie wirklich gefallen ist und dass westdeutsche Kulturperspektiven weiterhin den öffentlichen Diskurs dominieren.

Erpenbeck stammt aus der ehemaligen DDR. 1967 in Ostberlin geboren, war sie 22 Jahre alt, als die Berliner Mauer fiel. Der Zustand, in dem sie aufgewachsen war, der Deutsche Demokratische Republik (DDR)Kurz darauf hörte sie einfach auf zu existieren und sie fand sich in einem neuen Land wieder, der Bundesrepublik Deutschland, das sich nicht wirklich für die Geschichte der DDR interessierte.

„Kairos“ thematisiert das Ende der DDR. In einem Interview mit dem deutschen Wochenmagazin „Die Zeit“ sagte Erpenbeck, es sei kein Zufall, dass der Roman in Deutschland keine große Beachtung gefunden habe, da in diesem Jahr kein einziger in Ostdeutschland geborener Mensch in den Jurys der großen deutschen Buchpreise saß der Roman erschien.

„Ihre Probleme interessieren mich auch nicht“, sagte sie im Interview mit dem Hamburger Blatt, dessen Wurzeln in Westdeutschland liegen.

Ende der Welt, wie wir sie kennen

„Kairos“ handelt von den Turbulenzen des Lebens. Es ist eine giftige Liebesgeschichte, die in den letzten Tagen der DDR spielt. Die Liebenden: eine junge Frau und ein 34 Jahre älterer Mann – ein ehemaliger Faschist im nationalsozialistischen Deutschland wurde zum eifrigen Kommunisten. Es ist auch die Geschichte der Künstler in der DDR – einem Staat mit allgegenwärtiger Zensur, der verlangte, dass Kritik subtil und gut versteckt war.

„Kairos“ erzählt von Menschen, die den Übergang von einem kommunistisch-sozialistischen Regime zu einem marktwirtschaftlichen Staat erleben – ein Erdbeben, das ihr Selbstverständnis grundlegend erschüttert. Die Trennung der Liebenden spiegelt die Instabilität wider, mit der sie konfrontiert sind, während ihre Welt zusammenbricht.

Erpenbeck fängt das Ende der DDR eindringlich ein; Sie weiß, wie es sich anfühlte. In einem Aufsatz für die deutsche Frauenzeitschrift Emma aus dem Jahr 2018 schrieb sie: „Freiheit war nicht geschenkt. Sie hatte einen Preis, und der Preis war mein bisheriges Leben. Der Preis war das, was noch Gegenwart genannt wurde, jetzt Vergangenheit.“ (…) Von da an gehörte meine Kindheit in ein Museum.“

Schreiben ist eine Familientradition

Bevor sie sich dem Schreiben zuwandte, absolvierte Erpenbeck zunächst eine Ausbildung zur Buchbinderin. Anschließend arbeitete sie als Requisiteurin am Theater, bevor sie Theater- und Musiktheaterregie studierte. Doch es war der Page, nicht die Bühne, der sie rief.

Das Schreiben war Teil der Familiengeschichte: Zwei ihrer Großeltern waren Schriftsteller, und auch ihr Vater John, ein Physiker, veröffentlichte mehrere Bücher.

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