Zehnjährige stirbt

BMW erfasst Schüler – Fahrer in 15 Fällen polizeibekannt


29.08.2025 – 18:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und vom Rettungsdienst sind nach einem Unfall neben dem Unfallfahrzeug im Einsatz: Ein Auto war in Hürth bei Köln in eine Gruppe von Grundschulkindern gefahren.

Die Unfallstelle in Hürth ist abgesperrt: Im Juni hat ein 20-Jähriger mit seinem BMW eine Schülergruppe erfasst und zwei Menschen getötet. (Quelle: Sascha Thelen/dpa)

Ein 20 Jahre alter Autofahrer erfasst in Hürth bei Köln eine Schülergruppe und tötet zwei Menschen. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Bremer: „Ebenso ist ein chemisch-toxikologisches Gutachten mit Blick auf die von dem Beschuldigten abgegebene Blutprobe in Auftrag gegeben worden. Die Ermittlungen dauern also an.“

Laut Angaben des NRW-Justizministeriums ist der 20-Jährige polizeibekannt. So steht er im Verdacht, in 15 Fällen straffällig geworden zu sein. Zu den vorgeworfenen Taten gehören unter anderem Nötigung im Straßenverkehr, Unfallflucht, schwerer Raub oder unterlassene Hilfeleistung. Eine Eintragung im Führungszeugnis des Tatverdächtigen gibt es laut Angaben des Ministeriums allerdings nicht.

Gegen den polizeibekannten Fahrer laufen mehrere Ermittlungsverfahren, auch unabhängig von der tödlichen Fahrt in Hürth. Er soll sich unmittelbar nach der Tat vom Tatort entfernt haben, dann aber zur Kreuzung zurückgekehrt sein. Nach Angaben des NRW-Justizministeriums besitzt er eine deutsche und eine tadschikische Staatsbürgerschaft.

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