Prozess um Kindesentführung
Wochenlange Pause im Fall Christina Block – der Grund
20.02.2026 – 10:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Seit Juli 2025 steht Unternehmerin Christina Block wegen schwerer Vorwürfe vor dem Landgericht Hamburg. Nun gibt es eine längere Unterbrechung. Wann es weitergeht.
Im Verfahren gegen die Hamburger Unternehmerin Christina Block gibt es eine mehrwöchige Pause. Der nächste Verhandlungstag ist nach Angaben des Landgerichts Hamburg für den 2. März angesetzt. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ hat zuerst darüber berichtet.
Seit Juli 2025 muss sich die Steakhaus-Erbin in Hamburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, die Entführung ihrer beiden Kinder in der Silvesternacht 2023/24 in Auftrag gegeben und geplant zu haben. Sie bestreitet die Vorwürfe.
Mehr als drei Dutzend Verhandlungstage haben bereits stattgefunden. Über die Entwicklung im Prozess hat die Hamburg Redaktion von t-online ausführlich berichtet. Anfangs war der Prozess bis zum 23. Dezember 2025 terminiert und wurde wiederholt verlängert. Das neu vorgesehene Enddatum ist der 18. Dezember 2026.
Marayke Frantzen, Sprecherin des Gerichts, sagte der „NOZ“, dass die aktuelle Unterbrechung organisatorisch bedingt seinen – Ausfälle habe es nicht gegeben. Aufgrund der vielen Prozessbeteiligten sei es jedoch schwierig, sich auf Termine zu einigen.
Neben den Kalendern der Beteiligten spiele auch die Auslastung des Gerichts eine Rolle. Andere Hauptverhandlungen könnten an vorgesehenen Tagen stattfinden, wichtige Personen könnten verhindert sein. Zudem gebe es auch am Landgericht Urlaubszeiten.
