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You are at:Home»Sport»Biathlon: Überraschungssieg weg – DSV-Duo disqualifiziert
Sport

Biathlon: Überraschungssieg weg – DSV-Duo disqualifiziert

wochentlich.deBy wochentlich.de24 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Biathlon: Überraschungssieg weg – DSV-Duo disqualifiziert
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Überraschungssieg weg

„Ziemlich hart“: Deutsches Biathlon-Duo disqualifiziert


Aktualisiert am 24.01.2026 – 15:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Marlene Fichtner: Sie und Leonhard Pfund erlebten vor der Siegerehrung eine böse Überraschung. (Quelle: IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen)

Das junge DSV-Duo jubelt zunächst über den Sieg. Dann folgt vor der Siegerehrung der bittere Dämpfer.

Drama in Nove Mesto: Die deutsche Single-Mixed-Staffel mit Marlene Fichtner und Leonhard Pfund hat beim Biathlon-Weltcup aufgrund einer Disqualifikation ihren Überraschungssieg nachträglich verloren. Weil Fichtner nach ihrem zweiten Liegendschießen beim Verlassen der Matte ihren linken Arm nicht durch den Gewehrriemen bekam, wurde dem DSV-Duo aufgrund eines Verstoßes gegen die Sicherheitsbestimmungen der Erfolg aberkannt.

„Die Regel besagt, dass zum Zeitpunkt des Verlassens beide Arme durch das Tragegestell sein müssen und dass dieses auf der Schulter ist. Das war nicht der Fall“, sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling: „Die Fernsehbilder diesbezüglich waren eindeutig, die Regel ist eindeutig.“ Für die jungen Athleten sei der Ausgang „natürlich schon schwer“.

Zuvor hatten sich Fichtner und Pfund mit nur vier Nachladern und starker Laufleistung durchgesetzt und damit vermeintlich den ersten deutschen Erfolg im Single Mixed seit dem 20. Januar 2024 gefeiert. Damals hatten sich Vanessa Voigt und Justus Strelow auf der Olympiastrecke von Antholz Platz eins gesichert. Somit erbte dann aber Finnland (0 Strafrunden+8 Nachlader) Platz eins, Frankreich (0+6/+11,3 Sekunden) und Norwegen (0+8/+16,7) vervollständigten das Podest.

„Es fühlt sich ziemlich hart an. Es ist einfach echt schade jetzt, wir hatten uns richtig gefreut, dass alles so gut geklappt hat. Es war echt ein cooles Rennen“, sagte Pfund, der erste Weltcup-Sieg „wäre schon echt geil gewesen.“ Man müsse die Entscheidungen aber jetzt „anerkennen, es lässt sich nicht ändern“.

In dem Rennen, das nicht auf dem Programm für die Winterspiele steht, hatten fast alle Topnationen auf ihre nominell besten Athletinnen und Athleten verzichtet. Fichtner und Pfund hatten sich mit überzeugenden Leistungen in den verkürzten Einzeln für eine Teilnahme empfohlen – und unterstrichen dieses Vertrauen mit einem bärenstarken Auftritt.

Fichtner, die beim Auftakt in Östersund mit ihrem Partner Lucas Fratzscher Rang vier erreicht hatte, startete mit zwei Nachladern ordentlich in das Rennen. In der Folge blieb das DSV-Duo stets vorne im Kampf um den Sieg, ehe Pfund auf der Schlussrunde mit einem beherzten Antritt am bis dato führenden Finnen Tero Seppala vorbeiging. Doch noch vor der Siegerehrung kam dann die bittere Nachricht – und Fichtner kämpfte mit den Tränen.

Ab 15.10 Uhr geht es in Nove Mesto mit der Mixed-Staffel weiter. Für den Deutschen Skiverband (DSV) gehen Olympiafahrerin Anna Weidel, Hanna Kebinger, Danilo Riethmüller und Roman Rees an den Start. Am Sonntag folgen dann noch mit den Massenstarts der Männer (15.15 Uhr) und Frauen (18.15 Uhr/alles im Liveticker bei t-online) die letzten Rennen vor den Winterspielen.

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