„Was macht der da?“
Fans von Topklub laufen Sturm gegen Boateng
Aktualisiert am 21.11.2025 – 15:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Der wegen Körperverletzung verurteilte frühere Verteidiger der Münchner stattet einem alten Bekannten eine Visite ab. Den Anhängern des Klubs gefällt das gar nicht. Der Besuch hat aber einem Bericht zufolge noch einen anderen Grund.
Jérôme Boateng hat nach dem geplatzten Praktikum bei seinem Ex-Klub Bayern München offenbar eine andere hochkarätige Praktikumsstelle ergattert: Wie die „Sport Bild“ am Freitag berichtete, absolviert der frühere deutsche Nationalspieler eine zehntägige Hospitanz beim FC Barcelona.
Boateng begleite dabei das Trainerteam um Hansi Flick, mit dem er zu gemeinsamen Zeiten beim FC Bayern zahlreiche Titel gewann. Möglich gemacht worden sei der Aufenthalt durch diese Verbindung zum ehemaligen Münchner Coach.
Am Donnerstag schon postete Barça ein Video von Boateng auf dem Trainingsgelände bei der herzlichen Begrüßung mit Flick und Ex-Bayern-Teamkollege Robert Lewandowski. Die Reaktionen fielen aber offenbar nicht so aus, wie erwartet.
Denn unter die Kommentare bei Instagram mischten sich zahlreiche kritische Stimmen, die sich auf seinen Schuldspruch wegen Körperverletzung an seiner Ex-Freundin aus dem Jahr 2024 bezogen. „Was zum Teufel macht der da? Leute, recherchiert mal über ihn“, schrieb ein User. Ein anderer meinte: „Dieser Typ verdient keine Bühne nach allem, was er gemacht hat.“ „Werft ihn vom Gelände“ schrieb ein weiterer Nutzer, jemand anderes äußerte: „Was für eine Enttäuschung.“
Boatengs Verurteilung war auch der Grund, warum seine Hospitanz beim FC Bayern nicht zustande kam. Zwar hatten Trainer Vincent Kompany und der deutsche Rekordmeister dem Vorhaben zugestimmt, doch nach öffentlicher Kritik vonseiten der Fans sagten Boateng und der Verein das Vorhaben schließlich ab.
