Sie harrten bei Minusgraden aus
Bergwacht rettet Deutsche aus 4.000 Metern Höhe
Aktualisiert am 22.08.2025 – 08:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Bergsteiger geraten am Breithorn in größte Not – eine Rettungsaktion wird abgebrochen. Am Freitagmorgen gibt es dann Neuigkeiten.
Am Breithorn, einem Viertausender in den Schweizer Alpen, sind zwei deutsche Bergsteiger aus großer Not gerettet worden. Die beiden Männer konnten von der italienischen Bergwacht am frühen Morgen in etwa 4.000 Metern Höhe mit einem Hubschrauber aufgegriffen und ausgeflogen werden. Sie wurden in ein Krankenhaus nach Aosta in Italien gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist nach Angaben der Bergwacht „insgesamt gut“.
Die beiden Bergsteiger waren am Donnerstag in größte Not geraten: „Ihr Seil steckt in den Abseilstellen fest, und sie haben kein Seil mehr, um ihren Abstieg fortzusetzen“, hatte ein Sprecher der Bergrettung geschildert. Am Abend wurden alle Rettungsversuche zunächst abgebrochen. Aufgrund des schlechten Wetters war kein Flug mit dem Hubschrauber möglich. Eine Rettung zu Fuß wäre aufgrund der Lawinengefahr zu gefährlich gewesen.
Am Freitag erfolgte dann ein neuer Rettungsversuch per Hubschrauber – erfolgreich. Gegen 5.30 Uhr konnte die italienische Bergwacht per Helikopter zu den beiden Deutschen vordringen und sie aus dem Gefahrenbereich retten.
Das Breithorn ist ein Bergkamm in den Walliser Alpen. Es liegt im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien. Der höchste Punkt ist der Westgipfel mit rund 4.160 Metern Höhe.
