Seltene Chance
Alter Bahnhof kommt unter den Hammer: Preis macht hellhörig
19.11.2025 – 14:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Immobilienpreise steigen in vielen Regionen seit Jahren. Wer dennoch ein Schnäppchen machen will, hat jetzt in Sachsen-Anhalt gute Aussichten. Hier kommt in wenigen Wochen eine Rarität unter den Hammer.
In der 25.000-Einwohner-Stadt Aschersleben wird am 18. Dezember der ehemalige Bahnhof versteigert. Damit bietet sich eine seltene Gelegenheit: Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) der „Bild“-Zeitung erklärte, verkauft die DB „seit einigen Jahren grundsätzlich“ keine Bahnhofsgebäude mehr.
Stattdessen halte man seit 2022 an den Immobilien fest, um deren Nutzung mitgestalten zu können. Schließlich seien Bahnhöfe die Visitenkarte der Städte und Kommunen, deshalb erarbeite der Konzern gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort Strategien, wie neues Leben in die Gebäude einziehen könne, so der DB-Mitarbeiter.
Der alte Bahnhof im rund eine Stunde von Magdeburg entfernten Aschersleben ist also eine Ausnahme. Das nicht mehr von der Bahn genutzte Gebäude befindet sich schon seit einiger Zeit in Privatbesitz.
Bisher sind alle Versuche gescheitert, das Gebäude weiterzuverkaufen. Zuletzt wurde das Gebäude samt umliegendem 1.300 Quadratmeter großen Gelände für 39.000 Euro angeboten. Das Startgebot bei der Auktion im Dezember liegt nun mit 19.000 Euro deutlich niedriger.
In direkter Nähe zum Bahnhof „befinden sich eine Grundschule, eine Kindertagesstätte und Wohnhäuser“ so die Deutsche Grundstücksauktionen AG in ihrem aktuellen Auktionskatalog. Die Versteigerung beginnt am 18. Dezember um 12 Uhr im Mercure Hotel Moa Berlin.
