Gefahr durch Glassplitter

Achtung: Münchner Bäckerei ruft diese Waren zurück


22.01.2026 – 08:34 UhrLesedauer: 1 Min.

Kunden betrachten das Brotangebot in einer Bäckerei (Symbolbild): Die Produkte sollten auf keinen Fall verzehrt werden. (Quelle: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Ein Münchner Backunternehmen warnt seine Kunden vor dem Verzehr mancher Produkte. Grund dafür ist eine mögliche Verunreinigung durch Glassplitter.

Das auf die Produktion von ökologischen Backwaren spezialisierte K.O. Back-Kollektiv aus München ruft mehrere seiner Produkte zurück. Gefahr bestehe laut übereinstimmenden Berichten der „Abendzeitung“ und von „Radio Gong“ durch Glassplitter. Diese seien in den Sonnenblumenkernen eines Rohstofflieferanten gefunden worden.

Da der Hersteller der Kerne nicht ausschließen könne, dass die gesamte Charge verunreinigt sei, habe er diese vorsorglich zurückgerufen. Zwar seien laut dem K.O. Back-Kollektiv bei der Verarbeitung keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, dennoch rufe das Unternehmen folgende Produkte zurück: Sonnenblumenbrot, Roggensonnenblumenbrot, Dinkel-Saatenbrot, Weizensonnenblumenbrot, Viersaatsemmeln, Vollkornstangerl und Müsli-Ecken.

Von dem Rückruf betroffen sind Backwaren, die zwischen Anfang und Ende Dezember 2025 verkauft wurden. Hinzu kommen Sonnenblumenecken, die bis Januar dieses Jahres über die Ladentheke gingen. Sollten sich tatsächlich Glassplitter in den Sonnenblumenkernen befinden, könnten beim Verzehr schwere Verletzungen des Mundraumes bis hin zu inneren Verletzungen auftreten.

Das K.O. Back-Kollektiv hat seinen Sitz im Stadtteil Schwabing. Die betroffenen Backwaren wurden den Angaben zufolge in Einzelhandelsgeschäften im Münchner Stadtgebiet sowie in Unterhaching verkauft. Das Geld für die Produkte werde in der Regel erstattet, auch ohne Kassenbeleg, heißt es.

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