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Auswärtiges Amt informiert über deutsche Opfer

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Auswärtiges Amt informiert über deutsche Opfer
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Zugkatastrophe in Spanien

Auswärtiges Amt informiert über deutsche Opfer


Aktualisiert am 22.01.2026 – 19:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Der Unglücksort: Die Identifizierung der Opfer gestaltete sich schwierig. (Quelle: Manu Fernandez/AP/dpa)

In Spanien werden auch vier Tage nach dem Zugunglück noch Leichen geborgen. Die Todeszahl steigt. Gleichzeitig gibt es erste Details zu deutschen Opfern.

Bei dem Zugunglück in Spanien ist eine Deutsche ums Leben gekommen. Spanische Behörden bestätigten damit am Donnerstag eine entsprechende Mitteilung des Auswärtigen Amtes. Dieses hatte t-online zuvor auf Anfrage erklärt: „Wir stehen mit den Familienangehörigen der betroffenen Person in Kontakt.“ Diese würden vom deutschen Konsulat in Málaga im Süden des Landes betreut.

Zusätzlich wurde bekannt gegeben, dass die Zahl der Todesopfer von 43 auf 45 gestiegen ist. Weitere Leichen wurden aus den Trümmern der beiden Zügen geborgen, die am Sonntag nahe der Ortschaft Adamuz in der Provinz Córdoba zusammengestoßen waren.

Gegen 19.40 Uhr entgleisten die beiden letzten Waggons eines Iryo-Hochgeschwindigkeitszuges der italienischen Eisenbahngesellschaft Trenitalia bei einem Tempo von etwas mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Sie gerieten auf das benachbarte Gleis. Just zu dem Zeitpunkt kam ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Bahngesellschaft Renfe mit ähnlicher Geschwindigkeit entgegen und kollidierte frontal mit den entgleisten Waggons.

Video | Zugunglück in Spanien

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Quelle: t-online

„Es gab eine Vollbremsung, es wurde stockdunkel“, beschrieb eine Überlebende. „Ich fiel kopfüber aus dem Sitz. Menschen und Gepäck flogen durch die Luft, es gab Schreie, weinende Kinder, Blut.“

Das Zugunglück könnte sich zu einem politischen Skandal entwickeln: Möglicherweise war ein Gleisschaden der Auslöser – und das, obwohl erst unlängst der betroffene Streckenabschnitt für 700 Millionen Euro erneuert worden war. Von möglicher Korruption und Pfusch ist die Rede. Eventuell sei minderwertiges Material benutzt worden.

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