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Gesundheit

Arzt & Apothekerin zu den Vor- & Nachteilen der Digitalisierung

wochentlich.deVon wochentlich.de27 Februar 20244 Min Gelesen
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Arzt & Apothekerin zu den Vor- & Nachteilen der Digitalisierung
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Arzt & Apothekerin zu den Vor- & Nachteilen der Digitalisierung

Seit Beginn des Jahres stellen Ärzte Rezepte elektronisch aus. Wie gut funktioniert das in den Praxen, in Apotheken und für die Patienten?

Antibiotika, Blutdrucksenker oder Schilddrüsentabletten: Seit Anfang des Jahres sind Ärzte dazu verpflichtet, für verschreibungspflichtige Arzneimittel elektronische Rezepte – auch E-Rezepte genannt – auszustellen. Die digitale Offensive soll weniger Zettelwirtschaft und dafür einfachere Abläufe in Arztpraxen und Apotheken bewirken. Und es den Patienten erleichtern, an ihre Medikamente zu kommen. Doch wie gut klappt das bislang? Wo hakt es noch? Ein Hausarzt und eine Apothekerin ziehen bei t-online ein erstes Fazit.

Wie funktioniert das E-Rezept?

In der Praxis stellt der Arzt oder die Ärztin nach der Untersuchung ein elektronisches Rezept aus. Dabei wird ein Rezeptcode erstellt, der auf drei Arten von den Versicherten eingelöst werden kann: per App, Papierausdruck oder mit der Krankenkassenkarte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Apotheken erleben die Probleme der Patienten

Die Fachapothekerin und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands, Anke Rüdinger, ist prinzipiell zuversichtlich, wenn es um das E-Rezept geht. Im Gespräch mit t-online merkt sie jedoch an, dass es ihrer Meinung nach noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Prozesse rund ums E-Rezept so ausgereift sind, dass die Vorteile überwiegen.

Als Inhaberin einer Apotheke in Berlin-Lichtenberg kennt sie die Schwierigkeiten sehr gut, die sich mit dem E-Rezept derzeit noch ergeben. Neben technischen Störungen in E-Rezept-Apps, wie sie zu Beginn des Jahres vorgekommen sind, könne es etwa zu Problemen kommen, weil Apotheken zeitweise nicht auf die Patientendaten einzelner Krankenkassen zugreifen können.

Aber auch an anderen Stellen hakt es noch. Besonders einprägsam war für sie der Fall eines Kunden mit einem akuten bakteriellen Infekt, für den ein Antibiotikum verordnet wurde. Das eigentliche E-Rezept ließ sich vom Fachdienst nicht abrufen und die Ärztin war mehrere Tage nicht erreichbar. Ein Problem, das durchaus nachteilig für die Gesundheit des Patienten hätte ausgehen können.

„Da wir die Arztpraxis gut kennen, sind wir im Vertrauen darauf, im Nachgang die eigentliche Verordnung zu erhalten, in Vorleistung gegangen und haben den Patienten mit dem dringend benötigten Antibiotikum versorgt. Dies war aber auch nur möglich, weil er uns den Papier-Ausdruck der Verordnung vorlegen konnte.“

(Quelle: Martin Jehnichen)

Zur Person

Anke Rüdinger ist Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie, Naturheilkunde sowie Ernährungsberatung und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes. Zudem ist sie Vorsitzende des Berliner Apotheker-Vereins und Inhaberin einer Apotheke in Berlin-Lichtenberg.

Hausarzt sieht große Vorteile des E-Rezepts – und Schwachstellen

Zwischen 50 und 100 E-Rezepte stellt der Hausarzt Dr. Köhler täglich aus. Er ist in einer Gemeinschaftspraxis in Wiesbaden tätig. Seit Anfang Dezember nutzt die Praxis das elektronische Verfahren, um Arzneimittel zu verschreiben. Doch nicht für alle Verordnungen gelte das E-Rezept, merkt Köhler im Gespräch mit t-online an. Hilfsmittelrezepte oder auch Privatrezepte seien weiterhin auf Papier.

Und genau dort liege auch ein Problem: „Momentan haben wir ein analoges und ein digitales System parallel. Das macht es für Patienten häufig unübersichtlich. Ein Diabetiker bekommt zum Beispiel sein Insulin als E-Rezept, aber die Hilfsmittel wie etwa die Blutzuckermessstreifen, werden noch als Papierrezept ausgestellt“, sagt Köhler. Wünschenswert sei daher, dass auch diese Verschreibungen digitalisiert werden. „Das wäre für uns leichter – und auch für die Patienten.“

(Quelle: Christian Köhler)

Zur Person

Dr. med. Christian Köhler ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Manuelle Medizin/Chirotherapie, Notfallmedizin und niedergelassener Hausarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Wiesbaden.
Er moderiert und produziert mit den Kollegen Christian Sommerbrodt und Marc Hanefeld den Podcast „Das Arztgespräch“. Der Podcast behandelt aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen für niedergelassene Kollegen und Kolleginnen und interessierte Menschen aus Sicht derjenigen, die täglich in der Patientenversorgung tätig sind.

Außerdem müssten die Systeme zuverlässiger laufen. Denn momentan hakt es laut Köhler noch an vielen weiteren Stellen: „Die Signatur und der Versand der E-Rezepte funktionieren noch sehr unzuverlässig. Wir haben beispielsweise Probleme mit der Komfortsignatur, wir müssen diese Signatur mehrmals am Tag neu einrichten.“

Einige Kollegen berichten ihm zufolge auch, dass das Signieren und Versenden sehr lange dauere und sie währenddessen nichts anderes eingeben könnten. „Bei unserem System funktioniert das glücklicherweise, bei anderen nicht. Es kommt immer auch darauf an, welche Software eine Praxis nutzt“, sagt der Hausarzt.

Dennoch erleichtere das E-Rezept, das seit Januar flächendeckend eingeführt wurde, die Abläufe. „Das ist das erste Digitalprojekt im Gesundheitsbereich, das einen wirklichen Nutzen haben kann. Natürlich muss man der Sache auch noch ein wenig Zeit geben. Wir sind immer noch im Einführungsprozess“, so Köhler. Bei den meisten Patienten sei das E-Rezept dennoch angekommen, viel darüber aufklären müsse er nicht. Und wie akzeptiert ist das E-Rezept? „Viele nutzen es in diesen Tagen zum ersten Mal – und finden es okay“, sagt er t-online.

Papierrezept vs. E-Rezept: Wie unterscheidet sich der Zeitaufwand?

Wenn das System stabil funktioniere, sei das E-Rezept schneller ausgestellt. „Vorher habe ich ein Rezept angelegt, ausgedruckt, aus dem Drucker genommen, geprüft und händisch unterschrieben. Beim E-Rezept entfallen diese letzten Schritte und es wird später durch die Komfortsignatur unterzeichnet. Das ist keine riesige Zeitersparnis, aber es ist eine“, erklärt Köhler. Die Stapelsignatur könne er zum Beispiel auch zwischen zwei Patiententerminen rausschicken.

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