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Großstadt in Bayern ruft Katastrophenfall aus

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juni 2024Keine Kommentare4 Mins Read
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Großstadt in Bayern ruft Katastrophenfall aus
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Newsblog zu den Unwettern in weiten Teilen Deutschlands: Erste Landkreise melden Jahrhunderthochwasser.

Das Wichtigste im Überblick


Unwetter ziehen über Teile Deutschlands hinweg. Dabei wird der Süden teils schwer getroffen, an einigen Stellen erreichten die Überschwemmungen bereits Jahrhunderthochwasserniveau. Das bedeutet, dass die Pegelhöhe von Gewässern oder die Abflussmenge von Wasser einen Wert erreicht, der über dem statistischen Mittelwert der vergangenen hundert Jahre liegt. Inzwischen müssen in Bayern und Baden-Württemberg Orte evakuiert werden. Das aktuelle Geschehen im Überblick:

Wie ist die Lage bei Ihnen vor Ort?

Das Unwetter trifft auch Ihre Region? Lassen Sie uns Ihre Eindrücke über WhatsApp (0173/2964435) zukommen. Neben Videos und Fotos können Sie uns auch gerne Erlebtes schildern. Ganz wichtig ist, dass Sie uns mitteilen, wo die Aufnahmen entstanden sind. Wenn Sie namentlich erwähnt werden wollen, nennen Sie uns bitte Ihren Namen.
Ihre t-online-Redaktion aus Berlin.

Regensburg ruft den Katastrophenfall aus

7.29 Uhr: Der Pegel der Donau steigt weiter. Am Montagmorgen betrug er an der Eisernen Brücke in Regensburg 5,80 Meter. Das hat dazu geführt, dass Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer in der bayerischen Großstadt in Bayern den Katastrophenfall ausgerufen hat.

Die Stadt hat ein Bürgertelefon unter der Nummer (0941) 507-8936 eingerichtet, das Bürgerinnen und Bürger in Not anrufen können.

Zahlreiche Menschen in Ebersbach an der Fils in Gefahr

6.56 Uhr: Wegen Überflutungen in der Stadt Ebersbach an der Fils südöstlich von Stuttgart sind nach Einschätzung des Landratsamts zahlreiche Menschen in Gefahr. Die Überflutungen betreffen ein Wohngebiet, es wurde eine außergewöhnliche Einsatzlage angeordnet, wie das Landratsamt Göppingen am frühen Montagmorgen mitteilte. Zur Unterstützung trafen demnach Spezialkräfte aus dem Regierungsbezirk Stuttgart ein.

Nach Angaben der Polizei waren einige Bewohner wegen des Hochwassers in ihren Häusern eingeschlossen. Menschen seien nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend der Nachrichtenagentur dpa.

Die Bundesstraße 10 sei rund um die Stadt gesperrt, das Wasser stehe teilweise kniehoch, sagte der Sprecher. Autos, die noch auf der Straße gewesen seien, seien noch heruntergeholt worden. Wassermassen haben an der Bundesstraße eine Lärmschutzwand durchbrochen und die Fahrbahnen überflutet.

Vergrößern des Bildes
Einsatzkräfte evakuieren Menschen in der Nähe von Stuttgart: in Ebersbach an der Fils hat das Hochwasser ein Wohngebiet überflutet. (Quelle: Jason Tschepljakow)

Bei Ingolstadt. Weiterer Dammbruch gemeldet

5.50 Uhr: Die Rettungsleitstelle Ingolstadt meldet einen weiteren Dammbruch in Bayern. Demnach soll sich dieser bei Pichl ereignet haben. Die Feuerwehr räumt derzeit den betroffenen Bereich und evakuiert die Anwohner.

Das betroffene Gebiet soll weiträumig umfahren werden. Die Bevölkerung wird davor gewarnt, in Keller oder Tiefgaragen zu gehen, weil dort Lebensgefahr droht.

Evakuierung in Teilen des Ostalbkreises eingeleitet

5.24 Uhr: Das Landratsamt Ostalbkreis gab in der Nacht bekannt, dass die Bevölkerung in den Gemeinden Heuchlingen, Leinzell, Göggingen, in den Ortsteilen Mulfingen und Horn dazu aufgefordert wird, die Evakuierung unverzüglich einzuleiten, sofern sie in Tallagen wohnen. Die betroffenen Menschen können sich in Notunterkünfte begeben. Schulen und Kindergärten in den Gemeinden bleiben am Montag geschlossen, wie es hieß.

Hier kommt es jetzt zu Zugausfällen

4.47 Uhr: Der anhaltende Regen und die angespannte Hochwasserlage beeinträchtigen auch weiterhin den Bahnverkehr in Süddeutschland. Wegen der Unwetterschäden müssen Reisende in Bayern und Baden-Württemberg auch am Montag mit Zugausfällen und Verspätungen im Fernverkehr rechnen, wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilte.

Demnach ist München derzeit mit Fernverkehrszügen aus Richtung Stuttgart, Würzburg und Nürnberg nicht anfahrbar. Zu Zugausfällen kommt es unter anderem auf den Strecken zwischen München und Berlin sowie zwischen Stuttgart und Frankfurt. Bei den noch verkehrenden Zügen müssten Reisende mit einer hohen Auslastung rechnen. Von Reisen in die betroffenen Hochwassergebiete in Bayern und Baden-Württemberg rät die Bahn zudem ab. Reisende könnten ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, hieß es.

Unwetterwarnungen aufgehoben – aber Starkregen möglich

3.14 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat alle Unwetterwarnungen vor schweren Gewittern mit Starkregen für Deutschland aufgehoben. Weiterhin gibt es demnach vor allem in Süddeutschland aber noch gebietsweise schauerartige Regenfälle mit Potenzial für Starkregen, wie der DWD am frühen Montagmorgen mitteilte.

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