Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Der erste Direktflug aus den USA seit sieben Jahren landet in Venezuela

1 Mai 2026

Zah1de und Max Giesinger treten auf

1 Mai 2026

Trainer Robert Schröder vom Halleschen FC wütet wegen Torklau

1 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Wenn der Finger plötzlich blau wird
Gesundheit

Wenn der Finger plötzlich blau wird

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Wenn der Finger plötzlich blau wird
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Wenn die Innenseite eines Fingers anschwillt, schmerzt und blau wird, ist das beunruhigend – aber oft harmlos. Was hinter dem Achenbach-Syndrom steckt.

Das Wichtigste im Überblick


Vor kurzem noch die schweren Einkaufstaschen geschleppt und plötzlich färbt sich ein Finger auf der Innenseite blau und schwillt an: Das könnte auf das sogenannte Achenbach-Syndrom hinweisen. Es entsteht häufig nach einer mechanischen Belastung – wie etwa dem Tragen einer Tasche –, kann aber auch ohne ersichtlichen Auslöser auftreten.

Achenbach-Syndrom: Symptome meist typisch

Symptome des Achenbach-Syndroms sind:

  • plötzlich einsetzende, stechende oder brennende Schmerzen an der Innenseite eines Fingers (seltener der ganzen Hand)
  • nach wenigen Minuten: eine zunehmende Schwellung des betroffenen Fingers
  • nach 30 bis 60 Minuten: eine Blaufärbung durch einen Bluterguss, die sich bis in die Fingerbeere und Handinnenfläche ausdehnen kann

Das Achenbach-Syndrom kommt vor allem bei Frauen mittleren Alters vor. Männer sind nur selten betroffen. In den meisten Fällen entsteht es an einem oder wenigen Fingern gleichzeitig. Besonders häufig zeigt sich das Achenbach-Syndrom an den Innenseiten der Mittel-, Zeige- oder Ringfinger, nur selten an der ganzen Hand.

Manche Betroffene verspüren keine Schmerzen oder nur einen Juckreiz. Treten Schmerzen auf, lassen diese mit Einsetzen des Blutergusses langsam nach.

Mehr wissen

Das Achenbach-Syndrom ist nach dem Arzt Walter Achenbach (1921-2015) benannt. Fachleute bezeichnen das Achenbach-Syndrom auch als paroxysmales Fingerhämatom. Der Begriff „paroxysmal“ bedeutet so viel wie „anfallsartig“ und weist somit darauf hin, dass die Symptome plötzlich einsetzen. „Hämatom“ ist der Fachbegriff für einen Bluterguss.

Ursachen: Ist das Achenbach-Syndrom gefährlich?

Das Achenbach-Syndrom ist nicht gefährlich. Die Symptome bilden sich von selbst zurück.

Die plötzliche Blaufärbung entsteht durch einen Bluterguss unter der Haut. Der Körper behebt den Schaden von selbst: Nach spätestens drei Tagen ist der Bluterguss verschwunden.

Die Ursachen des Achenbach-Syndroms sind bislang unklar. Viele Fachleute vermuten, dass der Bluterguss entsteht, weil eine kleine Vene (Venole) gerissen ist. Warum das passiert, ist nicht ausreichend erforscht. Eine Annahme ist, dass die Gefäßwände der Venolen bei betroffenen Personen schwächer sind als bei anderen Menschen. Andere Theorien gehen von einem Gewäßwandschaden durch eine allergische Reaktion oder einer neurovegetativen Störung als Ursache aus. Hormonelle Faktoren könnten ebenfalls eine Rolle spielen, da das Achenbach-Syndrom vor allem bei Frauen mittleren Alters vorkommt. Inwieweit etwa die Wechseljahre ein Auslöser sein könnten, ist nicht bekannt.

Kein Zusammenhang mit Schlaganfall

Das Achenbach-Syndrom wird gelegentlich auch als Fingerapoplexie bezeichnet. Dieser Name kann irreführend sein und an einen Schlaganfall denken lassen – denn dieser wird auch Apoplex oder Aploplexie genannt. Mit einem Schlaganfall hat das Achenbach-Syndrom jedoch nichts zu tun.

Therapie: Was hilft gegen das Achenbach-Syndrom?

Eine Therapie ist beim Achenbach-Syndrom nicht nötig. Hilfreich kann es sein, den vom Bluterguss betroffenen Bereich vorübergehend zu kühlen und zu schonen.

Vorbeugen lässt sich dem Achenbach-Syndrom nicht. Wer es einmal hatte, bei dem tritt es mit erhöhter Wahrscheinlichkeit erneut auf.

Nicht zu verwechseln mit Raynaud-Syndrom

Das Achenbach-Syndrom ist nicht dasselbe wie das sogenannte Raynaud-Syndrom, das ebenfalls die Finger und/oder Zehen betrifft. Beim Raynaud-Syndrom handelt es sich um eine Durchblutungsstörung, bei der die Finger vorübergehend weiß und später teils bläulich-rötlich werden. Mehr zum Raynaud-Syndrom lesen Sie hier.

Wann zum Arzt?

Das Achenbach-Syndrom ist harmlos. Andere Erkrankungen können jedoch möglicherweise mit ähnlichen Symptomen einhergehen. Im Zweifel sollten Betroffene daher nicht zögern, ärztlichen Rat einzuholen.

In jedem Fall ist ein Arztbesuch fällig, wenn

  • die Schmerzen anhalten oder sogar stärker werden,
  • die Finger oder die Hand in ihrer Beweglichkeit deutlich eingeschränkt sind,
  • die Finger oder die Hand deutlich überwärmt sind und sich die Symptome auf die ganze Hand ausbreiten und/oder wenn
  • weitere Symptome wie Schüttelfrost oder Fieber hinzutreten.

Dann könnte eine andere Erkrankung vorliegen, die in jedem Fall behandelt werden muss.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Alkohol zum Einschlafen: Ist das schädlich?

1 Mai 2026

Was passiert, wenn ich kein Brot mehr esse? Vorteile. aber auch Nachteile

1 Mai 2026

Bewegung und gute Ernährung senken Risiko deutlich

30 April 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Zah1de und Max Giesinger treten auf

1 Mai 2026

Trainer Robert Schröder vom Halleschen FC wütet wegen Torklau

1 Mai 2026

Hier zahlen Wirte die höchste Gebühr

1 Mai 2026

Ich würde jedes Angebot ablehnen

1 Mai 2026

Neueste Beiträge

Barge mit Buckelwal dreht plötzlich zurück in Ostsee ab

1 Mai 2026

Alkohol zum Einschlafen: Ist das schädlich?

1 Mai 2026

„Tag der Arbeit“ – Die blutige Geburtsstunde eines Feiertags

1 Mai 2026

Recent Posts

  • Der erste Direktflug aus den USA seit sieben Jahren landet in Venezuela
  • Zah1de und Max Giesinger treten auf
  • Trainer Robert Schröder vom Halleschen FC wütet wegen Torklau
  • Hier zahlen Wirte die höchste Gebühr
  • Ich würde jedes Angebot ablehnen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.