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„L’amour toujours“ auf Erlanger Bergkirchweih verboten: Blinder Aktionismus?

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Mai 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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„L’amour toujours“ auf Erlanger Bergkirchweih verboten: Blinder Aktionismus?
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Nicht mehr als blinder Aktionismus

Erst bei einer Nobelparty auf Sylt, dann auf der Bergkirchweih in Erlangen – gleich zweimal wurde das Lied „L’amour toujours“ in den vergangenen Tagen für den Transport von rechtsextremem Gedankengut missbraucht. In Erlangen haben die Kellerwirte nun Konsequenzen gezogen und den 23 Jahre alten Song vom Volksfest verbannt. „Die Bergkirchweih ist so bunt wie unsere Stadt. Ausländerfeindlichkeit und Rassismus haben hier keinen Platz“, heißt es in der Begründung. Die Entscheidung scheint auf den ersten Blick nachvollziehbar, schlüssig, richtig. Und doch ist sie bei genauerem Betrachten nicht mehr als blinder Aktionismus.

Wer ernsthaft glaubt, ein Verbot von „L’amour toujours“ würde das Problem lösen, verschließt schlichtweg die Augen vor der Realität. Das Übel müsste – wie es immer heißt – an der Wurzel gepackt werden. Allein durch den Bann eines einzelnen Musikstückes lassen sich Rechtsextremismus und ähnliche Ideologien nicht bekämpfen.

Wer ein solches Gedankengut in sich trägt oder einfach nur meint, auf einen aktuellen Trend aufspringen und provozieren zu müssen, der stimmt das Lied auch ohne musikalische Untermalung vom Band an. Und manch einer wird sich aufgrund des Verbots vielleicht sogar denken: „Jetzt erst recht“. Ähnlich war es beim Hit „Layla“ von DJ Robin. Dieser wurde aufgrund seines sexistischen und frauenfeindlichen Textes ebenfalls auf vielen Volksfesten nicht mehr gespielt. Gesungen wurde das Lied dennoch. Nimmt man jemandem etwas weg, will er es umso mehr.

Was den aktuellen Fall von der Diskussion um „Layla“ unterscheidet: Der Originaltext von „L’amour toujours“ ist nicht negativ, der Song wird schlichtweg missbraucht. DJ Gigi D’Agostino selbst erklärte im Gespräch mit t-online, dass sein Hit nur eine einzige Bedeutung habe: „Mein Lied handelt von Liebe“. Dieses nun aufgrund der missbräuchlichen Verwendung einer Minderheit zu verbieten, könnte durchaus auch als Zensur betrachtet werden. Die Gefahr besteht, dass in Zukunft weitere Lieder umgedichtet und daraufhin verboten werden. Das Problem wäre dann nicht gelöst, es würde sich sogar potenzieren.

So lässt man sich von einer rechtsextremen, rassistischen Minderheit vorführen, gibt sich dieser praktisch geschlagen, lässt sich vorschreiben, wozu man feiern darf und wozu nicht. Man bestraft die unschuldigen Hörer, diejenigen, die mit dem Song Positives verbinden. Stattdessen könnte man „L’amour toujours“ auch weiterhin spielen, lautstark mitsingen, ein Zeichen setzen und zeigen: „Hey, ihr macht uns dieses Lied nicht kaputt. Wir sind größer und stärker als ihr.“ Und damit die eigentliche Aussage des Songs nach außen transportieren: Liebe. Und zwar immer und vor allem – für alle.

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