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Finanzen

Diese Krankenkassen erhöhen 2024 den Zusatzbeitrag

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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Diese Krankenkassen erhöhen 2024 den Zusatzbeitrag
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Einige gesetzliche Krankenkassen haben bereits ihren neuen Zusatzbeitrag veröffentlicht. Wer ihn zum Jahreswechsel erhöht – und wo es günstiger wird.

Nicht nur ein Wechsel des Strom- und Gasanbieters kann sich zum neuen Jahr lohnen, auch die Krankenkassen entscheiden jedes Jahr im Dezember darüber, wie es mit ihrem Beitragssatz weitergeht. Ein Teil der gesetzlichen Versicherungen hat bereits durchblicken lassen, in welche Richtung sich ihr Zusatzbeitrag bewegt, bei anderen steht die Entscheidung noch aus.

Wir zeigen Ihnen, welche Krankenkassen den Beitrag erhöhen, welche ihn konstant halten und wo es sogar günstiger wird (Stand: 17. Dezember 2023, ohne Gewähr).

Diese Krankenkassen erhöhen den Zusatzbeitrag

  • BKK Deutsche Bank: 1,9 Prozent (2023: 1,6 Prozent)
  • IKK classic: 1,7 Prozent (2023: 1,6 Prozent)
  • Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK): 1,7 Prozent (2023: 1,5 Prozent)

Diese Krankenkassen senken den Zusatzbeitrag

  • BKK Public: 1,2 Prozent (2023: 1,5 Prozent)
  • BKK Faber-Castell & Partner: 1,1 Prozent (2023: 1,35 Prozent)
  • Audi BKK: 1,0 Prozent (2023: 1,25 Prozent)

Diese Krankenkassen halten den Zusatzbeitrag konstant

  • BKK exklusiv: 1,99 Prozent
  • AOK Nordwest: 1,89 Prozent
  • BKK Werra-Meissner: 1,8 Prozent
  • BKK VBU: 1,8 Prozent
  • DAK-Gesundheit: 1,7 Prozent
  • IKK Südwest: 1,65 Prozent
  • AOK Baden-Württemberg: 1,6 Prozent
  • AOK Hessen: 1,6 Prozent
  • VIACTIV Krankenkasse: 1,6 Prozent
  • energie-Betriebskrankenkasse: 1,59 Prozent
  • Salus BKK: 1,59 Prozent
  • AOK Bayern: 1,58 Prozent
  • mhplus BKK: 1,58 Prozent
  • BKK Freudenberg: 1,5 Prozent
  • BOSCH BKK: 1,5 Prozent
  • TUI BKK: 1,5 Prozent
  • Mobil Krankenkasse: 1,49 Prozent
  • Bertelsmann BKK: 1,4 Prozent
  • AOK Bremen/Bremerhaven: 1,38 Prozent
  • BKK VerbundPlus: 1,35 Prozent
  • HEK-Hanseatische Krankenkasse: 1,3 Prozent
  • Techniker Krankenkasse (TK): 1,2 Prozent
  • Südzucker BKK: 1,1 Prozent
  • BKK Herkules: 1,09 Prozent
  • Handelskrankenkasse (hkk): 0,98 Prozent
  • BKK firmus: 0,9 Prozent

Wechsel der Krankenkasse kann sich lohnen

Das Bundesgesundheitsministerium hatte zuvor eine Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 1,6 auf 1,7 Prozent festgelegt. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine rechnerische Größe, von der die Krankenkassen abweichen können. Der Zusatzbeitrag wird von jeder Kasse individuell je nach ihrem Finanzbedarf und zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von derzeit 14,6 Prozent erhoben.

Gut zu wissen: Seit Mitte 2023 müssen Krankenkassen ihre Mitglieder wieder mit einem gesonderten Schreiben über höhere Zusatzbeiträge informieren. Zuvor mussten sich Versicherte selbstständig ein Bild machen, wenn sie wissen wollten, was ihre Krankenkasse plant – zum Beispiel auf deren Webseite.

Teilt Ihnen Ihre Versicherung mit, dass sie den Beitrag erhöhen wird, können Sie über einen Wechsel nachdenken. Denn eine Beitragserhöhung verschafft Ihnen ein Sonderkündigungsrecht. Mehr dazu lesen Sie hier.

„Ein Wechsel der Krankenkasse ist eine einfache Möglichkeit, um monatlich mehr Geld im Portemonnaie zu haben“, sagt Daniel Güssow, Geschäftsführer Gesetzliche Krankenkassen beim Vergleichsportal Check24. „Verbraucherinnen und Verbraucher sparen so ganz unmittelbar beim monatlichen Beitrag.“

Beim Wechsel auch auf die Leistungen achten

Ein Wechsel der Krankenversicherung ist für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse inzwischen deutlich einfacher: Sie müssen nicht mehr bei ihrer bisherigen Kasse kündigen und eine Kündigungsbestätigung anfordern, sondern können direkt eine neue Krankenversicherung abschließen. Die Übermittlung der Kündigung übernimmt die neue Krankenkasse.

Angst vor einer Versicherungslücke brauchen sie dabei nicht zu haben. Wenn Verbraucher bereits zuvor gesetzlich versichert waren, darf die neue Kasse ihren Antrag nicht ablehnen – auch wenn sie schon älter sind, Vorerkrankungen haben oder sie bereits in Behandlung sind.

Es lohnt sich aber, nicht nur auf die Kosten zu schauen. Zusatzleistungen wie bestimmte Schutzimpfungen, Untersuchungen oder Vorsorgeangebote können je nach Kasse variieren. Diese sollte man beim Vergleich der Anbieter ebenfalls berücksichtigen.

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