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You are at:Home»Politik»Tanken und Heizen – Bundestag beschließt höheren CO2-Preis
Politik

Tanken und Heizen – Bundestag beschließt höheren CO2-Preis

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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Tanken und Heizen – Bundestag beschließt höheren CO2-Preis
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Zwei Tage nach dem Kompromiss setzt der Bundestag den ersten Bestandteil der Haushaltseinigung um. Damit werden Tanken und Heizen wohl teurer.

Der Bundestag hat den CO2-Preis angehoben, der auf Sprit, Gas und Heizöl anfällt. Das Parlament beschloss am Freitag, dass ab Januar 45 Euro pro Tonne ausgestoßenes CO2 fällig werden. Aktuell sind es 30 Euro. Damit setzte der Bundestag den ersten Teil des großen Haushaltspakets der Ampel-Regierung um.

Eigentlich wollte die Ampel wegen der hohen Energiepreise zum Jahreswechsel den CO2-Preis nur auf 40 Euro erhöhen. Doch nach dem Haushaltsurteil kehrt man nun auf den steileren Pfad zurück, den die große Koalition vor Jahren schon festgelegt hatte.

Geld fließt in Klimafonds

Die Einnahmen aus dem CO2-Preis fließen in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem Projekte unter anderem für den Klimaschutz finanziert werden.

Video | Emotionale Szenen im Bundestag bei Trittin-Abschied

Quelle: t-online

Verbraucher müssen nun mit steigenden Sprit-, Öl- und Gaspreisen rechnen. Nach Angaben des ADAC könnte der Liter Benzin zum Jahreswechsel um rund 4,3 Cent teurer werden. Diesel-Fahrer müssten mit einem Plus von rund 4,7 Cent rechnen. Gas verteuert sich nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox um 0,39 Cent pro Kilowattstunde, Heizöl um 4,8 Cent pro Liter. Eine Musterfamilie mit einem Heizbedarf von 20.000 Kilowattstunden habe dadurch jährliche Mehrkosten von 78 Euro bei einer Gas- und 96 Euro bei einer Ölheizung.

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