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Strand wegen Hammerhaien gesperrt

wochentlich.deBy wochentlich.de19 März 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Strand wegen Hammerhaien gesperrt
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Um dem Winter zu entfliehen, reisen viele Deutsche auf die Kanaren. Die Gewässer um die Inseln sind aber auch bei einem Raubtier beliebt.

Gerade hält ein Riesenhai von rund acht Metern Länge die Anwohner des Golfs von Neapel in Italien in Atem (lesen Sie hier). Und auch in einem anderen Gewässer schrillt der Haialarm. Wie das Nachrichtenportal „Fuerteventurazeitung.de“ berichtet, musste am vergangenen Wochenende der Strand Playa Blanca bei Puerto del Rosario an der Ostküste der Kanareninsel Fuerteventura für die Badegäste gesperrt werden. Rettungsschwimmer hatten zwei verdächtige Rückenflossen gesichtet, heißt es.

Die Retter hätten aus reiner Vorsicht sofort den Badebetrieb eingestellt und seien mit Jetskis hinausgefahren, um sich zu vergewissern. Dabei habe sich bestätigt, dass es sich bei den beiden Exemplaren um Hammerhaie handelte. Bei einer späteren Kontrolle seien die Haie nicht mehr im küstennahen Gewässer gefunden und der Strand daraufhin wieder freigegeben worden.

Das Beuteschema der Hammerhaie

Hammerhaie können für Schwimmer oder Surfer eine Gefahr darstellen, rund um die zu Spanien gehörenden Kanareninseln aber nicht. Der Grund liegt im Beutetierschema der Raubfische. Die hier vorkommenden Arten ernähren sich hauptsächlich von kleineren Haien, Rochen, Kalmaren und Tintenfischen. „Es gibt hier keine dem Menschen ähnlich sehenden Beutetiere“, schreibt das Nachrichtenportal.

Im vergangenen November hatten zwei Schwimmer im Südosten der Insel einen gestrandeten Hammerhai gerettet, indem sie ihn nicht nur einfach ins Meer zogen, sondern ihn sogar ein gutes Stück ins tiefe Wasser begleiteten.

Im Atlantischen Ozean rund um die Kanaren leben neben Hammerhaien auch Blauhaie, Engelhaie, Walhaie, Weiße Haie, Riesenhaie, Kurzflossen-Makohaie, Fuchshaie, Graue Glatthaie und Sandtigerhaie. Dennoch gehören die Gewässer rund um Fuerteventura mit zu den sichersten der Welt. Nur ein einziger Haiangriff, der allerdings nicht tödlich verlief, wurde seit Beginn der Aufzeichnungen dokumentiert.

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