Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Fahrgast rechnet die Rotphase aus – Gericht lehnt das ab

27 Juni 2026

Israel gibt am Vorabend des 50. Jahrestags die Geheimhaltung der Razzia-Dokumente von Entebbe frei

27 Juni 2026

Strecke wird wegen Hitze deutlich verkürzt

27 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Klimawandel macht Australiens Schlangen aktiver
Panorama

Klimawandel macht Australiens Schlangen aktiver

wochentlich.deBy wochentlich.de18 März 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Klimawandel macht Australiens Schlangen aktiver
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Die anhaltende Erderwärmung sorgt in Australien dafür, dass Schlangen deutlich aktiver sind. Schlecht für Hausbesitzer, aber gut für Schlangenfänger.

Für Stuart McKenzie sind es goldene Zeiten. Denn der Mann arbeitet als Schlangenfänger im Bundesstaat Queensland im Nordwesten Australiens, der schlangenreichsten Region in Australien. Ungefähr 120 verschiedene Arten kommen hier vor, davon knapp zwei Drittel davon sind giftig. Schon in normalen Zeiten haben Menschen in dieser Region der Erde alle Hände voll zu tun, wenn sie ihr Geld damit verdient, Schlangen aus Häusern zu entfernen.

Doch der Klimawandel sorgt dafür, dass McKenzies Diensthandy nicht mehr stillsteht. Schlangen sind wechselwarme Tiere, das bedeutet, dass sie nicht selbstständig ihre Körpertemperatur kontrollieren können. Sie sind abhängig von der Umgebungstemperatur. Ist es kalt, werden die Tiere ruhiger. Ab einer gewissen Temperatur verfallen sie in Starre. Das war in den Wintermonaten auch in Queensland der Fall, doch mit den steigenden Temperaturen verkürzt sich mehr und mehr die Zeit, in der die Schlangen Winterruhe halten.

Bis zu 35 Einsätze am Tag

Hinzu kommt, dass auch die Nächte immer wärmer werden und so viele Schlangen rund um die Uhr aktiv bleiben – und das bedeutet mehr Arbeit für Schlangenfänger. An einem typischen Arbeitstag entfernt McKenzie Schlangen aus Wohnhäusern, Schulen, Altenheimen oder Gefängnissen. So unterschiedlich seine Einsatzorte, so unterschiedlich auch die Schlangen, mit denen er es zu tun hat. Von für den Menschen harmlosen Pythons bis zur östlichen Braunschlange, die als zweitgiftigste Schlange der Welt gilt.

Im Gespräch mit der „New York Times“ erzählt er, dass er bis zu 35 solcher Einsätze am Tag hat. Trotz des häufigen Aufeinandertreffens von Mensch und Schlange sind tödliche Unfälle extrem selten. Es sind nur ein bis zwei Fälle pro Jahr. Trotzdem sitzt bei vielen seiner Kunden und der Bevölkerung die Angst vor Schlangen tief. Er berichtet davon, dass er immer wieder von Menschen angegangen werde, warum er diese gefährlichen Tiere wieder in die Natur freilasse.

„Nur eine tote Schlange ist eine gute Schlange“

Laut McKenzie haben besonders ältere Australier immer noch das Bild verinnerlicht, dass nur eine tote Schlange eine gute Schlange sei. Dabei zeigt eine Studie der Macquarie University in Sydney, dass Schlangen einen wertvollen Beitrag zur Schädlingsbekämpfung liefern und so um ein Vielfaches nützlicher sind, als dass sie gefährlich sind. Um über die Nützlichkeit dieser Tiere aufzuklären und den Australiern die Angst zu nehmen, betreibt McKenzie mehre Social-Media-Seiten, auf denen er zeigt, wie er die Tiere einfängt. Auf Instagram hat er mehr als 200.000 Follower.

In Deutschland sind Schlangen durch den Klimawandel gefährdet

Während der Klimawandel bis jetzt augenscheinlich keine negativen Auswirkungen auf die Schlangenpopulation Australiens hat, sieht die Lage in Deutschland anders aus. Die in Deutschland heimische Kreuzotter, deren Biss für Menschen potenziell gefährlich sein kann, steht schon seit einiger Zeit auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, da ihr Lebensraum durch Bebauung und Bewirtschaftung immer weiter zusammenschrumpft. Der Klimawandel verstärkt dieses Problem weiter, da die Kreuzotter es zwar warm mag, aber nicht zu warm, so Hubert Laufer vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Dafür steigen die Chancen, dass sich Arten, die bis jetzt nicht in Deutschland heimisch waren, in Deutschland ausbreiten können. So wurden in Baden-Württemberg mehrere Exemplare der Kalifornischen Kettennatter gefunden. Diese Art ist zwar für den Menschen vollkommen ungefährlich, kann aber einen erheblichen Einfluss auf das heimische Ökosystem haben. Auf Gran Canaria, wo die Schlangenart Ende der Neunzigerjahre eingeschleppt wurde, hat sie fast die gesamte heimische Reptilienart ausgerottet. Lesen Sie hier mehr zur Kettenringelnatter.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Familie aus Hamburg in Türkei vergiftet: Betreiber des Hotels verurteilt

27 Juni 2026

Freibad-Streit in Offenbach eskaliert – Jugendlicher zieht Waffe

27 Juni 2026

Deutsche Boxmanagerin in Wien erstochen

27 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Israel gibt am Vorabend des 50. Jahrestags die Geheimhaltung der Razzia-Dokumente von Entebbe frei

27 Juni 2026

Strecke wird wegen Hitze deutlich verkürzt

27 Juni 2026

Fifa verbietet Frankreich Botschaft an Trainer

27 Juni 2026

Diese Berufsgruppen könnten bald nicht mehr verbeamtet werden

27 Juni 2026

Neueste Beiträge

Schlagerstar Roland Kaiser verschiebt Konzerte

27 Juni 2026

Familie aus Hamburg in Türkei vergiftet: Betreiber des Hotels verurteilt

27 Juni 2026

Bergab spart man immer Sprit – stimmt das?

27 Juni 2026

Recent Posts

  • Fahrgast rechnet die Rotphase aus – Gericht lehnt das ab
  • Israel gibt am Vorabend des 50. Jahrestags die Geheimhaltung der Razzia-Dokumente von Entebbe frei
  • Strecke wird wegen Hitze deutlich verkürzt
  • Fifa verbietet Frankreich Botschaft an Trainer
  • Diese Berufsgruppen könnten bald nicht mehr verbeamtet werden

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.