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Sport

Stabile Abwehr, doch der Sturm ist mangelhaft

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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Stabile Abwehr, doch der Sturm ist mangelhaft
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Der 1. FC Köln kämpft sich gegen den 1. FSV Mainz 05 zu einem torlosen Remis. Die Offensive liegt fast komplett brach. Nur die Abwehr erreicht Normalform.

Jan Thielmanns unfreiwilliger Pfostenschuss war das Sinnbild der Angriffsbemühungen für den 1. FC Köln. Marvin Schwäbe rettete zumindest den Punkt und vor allem das zweite Spiel in Folge ohne Gegentor. Die T-Online-Einzelkritik:

Schwäbe spielte in der Vorwoche erstmals in dieser Saison zu Null. Hatte Glück, dass Burkardt den Schuss abblockte (4.). Griff gegen Mwene sicher zu (16.). Stark gegen Gruda (25.). Burkardts Abseitstor zählte nicht. Musste in letzter Sekunde gegen Ajorque retten (74.). Rettete mit dieser Parade sein zweites Spiel ohne Gegentor in Folge.

Nach seiner Verletzung in Darmstadt kehrte Carstensen in die Startelf zurück und rettete gleich spektakulär gegen Burkardt (4.). Fast ebenso stark gegen Ajorque per Kopf (8.). Defensiv ordentlich, nach vorne aber erst in der Schlussphase viel aktiver.

Hübers hatte zunächst seine liebe Mühe gegen Burkardt, ehe er auf Chabots Seite wechselte und gegen Ajorque gefordert war. Im Zweikampf häufig am Rande des Fouls. Konnte Ajorque nicht stoppen und hatte Glück, dass Schwäbe rettete (74.). Rettete kurz vor Schluss mit einem guten Zweikampf einen Konter (90.+2). Gewann die meisten Zweikämpfe auf dem Rasen.

Chabot bekam es mit dem Mainz-Riesen Ajorque zu tun und hatte so seine Probleme, auch im Spielaufbau. Musste dann aber schon nach 34 Minuten verletzt vom Feld. Der Innenverteidiger hatte schon am Morgen über Unwohlsein geklagt. Es ging nicht weiter. Für ihn kam Kilian.

Heintz hatte einen schweren Stand. Fehlte immer wieder auf links, entweder weil er entweder einrückte oder zu weit nach vorne hochgeschoben hatte. Rettete gegen Gruda (22.). Blieb zur Pause in der Kabine.

Martel tat, was man in so einem Spiel tut: kämpfen. Rannte und duellierte sich mit den Mainzern und gewann dabei einige wichtige Zweikämpfe vor dem Strafraum. Zog aus 18 Metern ab, aber zu zentral (45.). Im Spielaufbau jedoch ideenlos und fast nur mit Quer- und Rückpässen.

Ljubicic hatte neben Martel ebenso wenige Ideen nach vorne. Hatte nach Thielmanns Pressing das 1:0 auf dem Fuß, sein Schuss wurde aber abgeblockt (35.). Machte zu wenig aus den Momenten, als er das Spiel mal hätte schnell machen und öffnen können. Ging nach einem beispielhaften Fehlpass ins Seitenaus vom Feld.

Legte uneigennützig für Tigges auf, statt selbst mit rechts den Abschluss zu nehmen (14.). Fast wäre sein Pressing belohnt worden, als er Batz störte (35.). Stark, wie er zurückarbeitete und klärte (43.). Traf mit seiner abgerutschten Flanke den Pfosten (81.). War derjenige, der sich noch am ehesten um den Sieg bemühte.

Nahm den ersten Schuss für den FC in der Partie, nachdem er bei einem Konter das bessere Zuspiel verpasst hatte (14.). Danach war er aber kaum noch zu sehen. Und wenn, verpasste er die entscheidenden Bälle in die Schnittstellen. Zur Schlussviertelstunde für Uth vom Feld.

Der schnelle Außenbahnspieler kam praktisch nie in die Partie. Seine Vorlage auf Dietz (66.) war eine Seltenheit. Konnte sich überdies praktisch nie durchsetzen und wirkte im Rückwärtsgang ungewohnt behäbig.

Tigges begann etwas überraschend für Selke, doch er erlebte einen schlimmen Abend. Konnte Thielmanns Zuspiel nicht verarbeiten (14.). Bekam eine Chance aus 17 Metern, rutschte aber in den Schuss, statt stabil zu bleiben (49.). Darüber hinaus am Ball praktisch wirkungslos.

Kam schon in der ersten Hälfte für den angeschlagenen Chabot. Fügte sich mit einigen Fehlpässen in das schwache Kölner Aufbauspiel nahtlos ein. Hielt zumindest hinten weitgehend dicht.

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