Schlag gegen die Drogenszene: Fünf Männer wurden festgenommen und etwa 200 Kilo Marihuana sichergestellt. Die Polizei geht von groß angelegtem Drogenschmuggel aus.
Bei Drogenrazzien im Ruhrgebiet hat die Polizei am Mittwoch circa 200 Kilogramm Marihuana in einem Lkw sichergestellt und fünf Männer im Alter von 24 bis 33 Jahren in Haft genommen. Die Polizei hat Wohnungen in Bönen, Hamm und im Dortmunder Stadtteil Eving durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, sollen die Drogen per Lkw von Spanien nach Deutschland geschmuggelt worden sein.
Gegen die Tatverdächtigen sowie einen bereits im Dezember 2023 inhaftierten 28-Jährigen, der bereits mit circa 80 Kilogramm Marihuana festgenommen wurde, werde wegen der Einfuhr und des Handels mit Marihuana in nicht geringen Mengen ermittelt.
Im Zuge der Razzia am Mittwoch seien zudem weitere Betäubungsmittel in nicht geringen Mengen, eine Schreckschusswaffe, scharfe Munition und Bargeld in fünfstelliger Höhe sichergestellt worden.
Neben den Hauptverdächtigen wurden fünf weiteren Personen aus dem Umfeld vorläufig festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Zwei Personen seien mittlerweile wieder auf freien Fuß gesetzt worden, drei Personen sollen am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt werden.
