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Auto

Mercedes setzt bei der V-Klasse auf Luxus

wochentlich.deBy wochentlich.de5 März 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Mercedes setzt bei der V-Klasse auf Luxus
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Mehr Luxus bei den Mercedes-Vans: V-Klasse und EQV bekommen ein Facelift, das der neuen Strategie des Stuttgarter Autobauers entspricht. Das hat Folgen.

Die V-Klasse von Mercedes geht in den Endspurt: Bevor ab 2026 eine neue, rein elektrische technische Plattform für die Großraumlimousinen aus Stuttgart zum Einsatz kommt, gibt es noch ein zweites, großes Facelift für das aktuelle Modell. Schließlich wird es bereits seit 2014 gebaut. Der Fokus der Auffrischung liegt diesmal auf dem Thema Luxus – so soll sich die V-Klasse in die neue Markenstrategie eingliedern.

Zu erkennen ist das Facelift von V-Klasse sowie EQV und Marco Polo von außen an einem deutlich größeren Kühlergrill, den es nun auch mit Beleuchtung gibt. In der Topversion kommt erstmals ein Grill mit stehendem Mercedes-Stern zum Einsatz – wie sonst nur bei den Limousinen. Scheinwerfer sowie Heckleuchten und der Stoßfänger haben ein neues Design bekommen.

Neues Cockpit mit Anleihen aus der A-Klasse

Während außen die Oberklasselimousine S-Klasse das Vorbild war, wähnen sich die Insassen im Inneren nun in einem Ableger der kleineren A-Klasse: Wie bei den Kompakten wird das Cockpit dominiert von zwei unter einem Glas vereinten, jeweils 12,3 Zoll großen Bildschirmen, die frei stehend bis über die Mittelkonsole reichen. Neu sind zudem die Ambientebeleuchtung mit 64 Farben, die kabellose Ladeschale fürs Smartphone und ein Schlüssel, der beim Starten in der Tasche bleibt.

Zwar gibt es V-Klasse und EQV weiterhin als Personentransporter für bis zu acht Personen, doch der Trend geht zu mehr Komfort. Vier Einzelsitze in zwei Reihen im Fond sind Serie. Gegen Aufpreis lassen sich in der zweiten Reihe zwei vielfältig verstellbare und mit allerlei Extras wie Heizung, Massagefunktion und Ventilation ausgestattete Sessel montieren. Eine zweite seitliche Schiebetür für bequemeres Ein- und Aussteigen gehört ebenfalls zur Serienausstattung.

Veränderungen auch beim Vito

Erstmals hält das Infotainment-System MBUX in den gewerblichen Transportern Vito und e-Vito Einzug. Ab Werk lassen sich bis zu sieben Profile personalisieren. Die Transporter erhalten ebenfalls eine neue Front für einen markanteren Auftritt. Innen gibt es ein modifiziertes Armaturenbrett mit einem 10,25 großen Touchscreen und einem Kombiinstrument mit einem 5,5 Zoll-Farbdisplay und ein neues Multifunktionslenkrad. Eine elektrisch zu öffnende Heckklappe sowie eine Ladeschale fürs Smartphone können gegen Aufpreis geordert werden.

Wie gehabt wird der Vito in drei Längen als Kastenwagen, Tourer oder Mixto offeriert. Das maximale Ladevolumen des Kastenwagens beträgt 6,6 Kubikmeter, die Zuladung fast 1.400 Kilogramm. Beim elektrischen Kastenwagen beläuft es sich auf bis zu einer Tonne.

Erstmals ein Benziner ab Herbst im Programm

Zwar dominiert bei den Motoren nach wie vor der Diesel, und Mercedes bietet deshalb drei Selbstzünder mit 163 bis 237 PS an. Zu Preisen ab 75.282 Euro ist der Van auch als EQV rein elektrisch mit 150 kW/204 PS und zwei Batterieoptionen mit 60 oder 90 kWh für bis zu 365 Kilometer Normreichweite zu haben.

Und kurz vor Schluss schieben die Schwaben eine weitere Option nach: Ab Herbst wird es die V-Klasse erstmals in Deutschland auch als Benziner geben. Dann treibt den Van ein 2,0 Liter großer Mildhybrid mit 231 PS an, der auf einen Normverbrauch von bestenfalls 8,9 Liter kommen soll.

Die Markteinführung ist laut Mercedes für den Sommer geplant – zu Preisen ab 59.470 Euro für die 163-PS-Variante. Zum Vergleich: 2020 kostete die V-Klasse mit der gleichen Motorisierung noch ab 51.741 Euro. Der Vito ist ab 41.626 Euro zu haben.

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