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Hamburger Tennisprofi Zverev dankt nach Platz eins seiner Mutter Irina

wochentlich.deBy wochentlich.de3 November 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Hamburger Tennisstar

Zverev an der Weltspitze – und dankt einer bestimmten Person

03.11.2026 – 00:29 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alexander Zverev gemeinsam mit Bruder Mischa sowie seinen Eltern nach dem Sieg bei den French Open: Der Hamburger dankte seiner Mutter. (Quelle: Christophe Ena/AP/dpa/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Alexander Zverev steht erstmals an der Spitze der Tennis-Weltrangliste. Zum Aufstieg hat nach seiner eigenen Aussage vor allem eine Person beigetragen.

Der Hamburger Tennisprofi Alexander Zverev hat sich in einem persönlichen Beitrag auf der Internetseite des Tennisverbands ATP an seine Mutter Irina gewandt und ihr für seinen Aufstieg zur Nummer eins der Weltrangliste gedankt. Es war der erste Tag, an dem Zverev die Spitzenposition offiziell innehatte, wie die DPA berichtet. Beim Masters-Turnier in Paris wurde er dafür mit einer Glastrophäe geehrt.

„Die wichtigste Person in meinem Leben – und für meine Tenniskarriere – war schon immer meine Mutter Irina“, schrieb Zverev. „Sie hat mir das Tennisspielen beigebracht. Sie war meine erste Trainerin.“ Bei der Zeremonie in Paris war Irina Zverev allerdings nicht auf dem Platz dabei. Nach der Ehrung posierte Zverev mit Vater Alexander Senior, Bruder Mischa, Freundin Sophia Thomalla und dem gesamten Betreuerstab für ein Foto. Über Glückwünsche von Rafael Nadal und dem nun von der Spitze verdrängten Jannik Sinner freute sich Zverev besonders. „Es ist schon eine besondere Saison gewesen. Aber ich möchte sie nicht stoppen, ich möchte weitermachen“, sagte er bei Sky. Nun will er sich auf die letzten beiden ATP-Turniere des Jahres konzentrieren und mit dem deutschen Team beim Davis Cup antreten.

Zverev verschweig lange seine Krankheit

Während Vater Alexander Senior mit dem zehn Jahre älteren Bruder Mischa zu Nachwuchsturnieren reiste, kümmerte sich Irina Zverev um ihren jüngeren Sohn. Als bei ihm im Alter von vier Jahren Diabetes Typ 1 festgestellt wurde, zweifelte sie laut Zverev nie daran, dass er seine Ziele erreichen könne. Sie habe ihn sogar bei Arztgesprächen aus dem Zimmer geschickt, um ihn vor entmutigenden Aussagen zu schützen. „Egal, welches Hindernis sich mir in den Weg stellte, sie hätte niemals zugelassen, dass mich irgendetwas aufhält“, schrieb der zweimalige Grand-Slam-Sieger. „Sie hat alles in ihrer Macht Stehende getan, um mir zu helfen, meine Träume zu verwirklichen. Deshalb hatte ich nie Zweifel daran, dass ich alles erreichen kann, und das verdanke ich meiner starken Mutter an meiner Seite.“

Seine Krankheit verschwieg Zverev lange. „Ich habe mich ein bisschen dafür geschämt“, gestand er. Erst nach seiner schweren Knöchelverletzung bei den French Open 2022 änderte sich das: Er gründete eine Stiftung für Kinder mit Diabetes und machte seine Erkrankung öffentlich. Seinen Aufstieg zur Nummer eins versteht er nun auch als Signal an andere Betroffene. „Es ist großartig, allen da draußen zu zeigen, dass sie ihre Träume auch mit dieser Krankheit verwirklichen können“, schrieb er. „Wenn es irgendwann einen weiteren Weltranglistenersten mit Diabetes geben sollte, wäre ich der glücklichste Mensch der Welt.“

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