„Mord im Revier“
Überraschende Änderung: RTL-Krimi landet in der ARD
Aktualisiert am 28.10.2026 – 12:55 UhrLesedauer: 2 Min.
„Mord im Revier“ war einst fest für RTL geplant. Nun zeigt das Erste die Ruhrpott-Krimireihe mit Caro Cult und Eidin Jalali im Dezember.
Im Sommer 2023 stellte RTL-Fictionchef Hauke Bartel die Krimireihe „Mord im Revier – Ein Ruhrpott-Krimi“ als festen Bestandteil der neuen Krimistrategie des Senders vor. Der Sendeplatz war klar: der sogenannte tödliche Dienst-Tag am Dienstag. Doch daraus wurde offenbar nichts.
RTL-Zuschauer warteten vergeblich. Auf Anfrage von „Digital Fernsehen“ hieß es 2025, der weitere Verlauf des „Tödlichen Dienst-Tags“ sei noch in der Planung. Doch nun hat „Mord im Revier“ offenbar eine andere Sender-Heimat gefunden. Wie das Branchenportal „quotenmeter.de“ berichtet, ist die Ufa-Fiction-Produktion nun beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk gelandet. Das Erste zeigt beide Filme am Samstag, dem 5. Dezember 2026, ab 20.15 Uhr in Folge.
Den Auftakt macht um 20.15 Uhr „Die tote Braut“, danach folgt um 21.45 Uhr „Das Horrorhaus von Hünxe“. Wer nicht so lange warten möchte: Beide 90-Minüter stehen bereits ab Donnerstag, dem 3. Dezember 2026, in der ARD Mediathek bereit.
„Mord im Revier“: Caro Cult und Eidin Jalali in den Hauptrollen
Die Handlung spielt im fiktiven Ruhrgebietsort Lipphafen, wo sich angeblich die kleinste Polizeiwache Deutschlands befindet. Dort trifft die aus Berlin strafversetzte Ermittlerin Lou Baum, gespielt von Caro Cult, auf ihren neuen Kollegen Kerem Gianni Ergin, den Eidin Jalali verkörpert. Während Lou mit ihrer direkten und unkonventionellen Art aneckt, legt Gianni großen Wert auf gepflegte Kleidung, Espresso und italienische Lebensart. Unterstützt werden die beiden von Dienststellenleiterin Franziska Reusch, gespielt von Andreja Schneider, und der Polizeischülerin Fine Lobrecht, gespielt von Gloria Odosi.

Im ersten Film müssen Lou und Gianni den Tod einer frisch verheirateten Frau aufklären. Lena Dreyer, gespielt von Sina Tkotsch, wird nach ihrer Hochzeitsnacht tot am Ufer aufgefunden, ihr Ehemann ist spurlos verschwunden. Dessen Vater Enno Weidenfels, gespielt von Peter Kremer, vermutet eine Entführung und setzt die Polizei unter Druck. Ein Video auf dem Handy der Toten führt die Ermittler schließlich auf die Spur eines weiteren Verbrechens. Auch die Trauzeugen Ben Penzel, gespielt von Moritz Heidelbach, und Greta Meiners, gespielt von Amy Benkenstein, geraten zunehmend in den Fokus.
Der zweite Film führt Lou in einen persönlicheren Fall. Nach einer Geburtstagsfeier wird sie von ihrem Kollegen zu einem Leichenfund auf einer Müllhalde gerufen. Das Opfer Daisy, verkörpert von Tijan Marei, ist die neue Partnerin von Lous früherer Freundin Peri Günes, gespielt von Sevda Polat, die ebenfalls verschwunden ist. Während Lou fieberhaft nach Peri sucht und dabei die Grenzen ihrer beruflichen Befugnisse überschreitet, bekommt Gianni Schwierigkeiten mit der Dienstaufsicht. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Sönke Möhring, Cornelia Gröschel und Vincent Krüger.