- lange Bildschirmarbeit
- Luftzug durch Ventilatoren und Klimaanlagen
- langes Tragen von Kontaktlinsen
- Reizungen der Augen durch Rauch
Verbessern sich die Augenbeschwerden nicht oder nehmen Rötung, Schwellung, Juckreiz und Tränen zu, sollten Betroffene eine augenärztliche Praxis aufsuchen. Nicht nur trockene Augen, sondern auch Allergien sowie Augenerkrankungen können von Juckreiz begleitet sein. Eine ärztliche Kontrolle ist auch empfohlen, wenn ein oder beide Augen weißliches Sekret bilden. Dann ist möglicherweise eine bakterielle Bindehautentzündung der Auslöser.
3. Juckender Intimbereich
Juckt es im Intimbereich, sollten Betroffene in jedem Fall eine gynäkologische oder urologische Praxis aufsuchen. Häufig sind harmlose Ursachen für den Juckreiz verantwortlich, etwa Trockenheit oder eine Hautreizung durch bestimmte Waschmittel. Doch auch Erkrankungen können die Ursache für das Jucken sein, etwa sexuell übertragbare Infektionen (STI) wie Chlamydien, Genitalherpes, Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper).
Eine Eichelentzündung (Balanitis) oder eine Scheidenentzündung können ebenfalls Juckreiz im Intimbereich auslösen. Eine Scheidenentzündung kann unter anderem mit Bakterien und Pilzen zusammenhängen. Je nach Ursache können weitere Beschwerden auftreten, etwa Rötungen, Schwellungen, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen, veränderter Ausfluss oder ein unangenehmer Geruch.
Scheidenjucken in den Wechseljahren häufig
Juckreiz im Intimbereich aufgrund von Trockenheit ist besonders Frauen in den Wechseljahren oft nicht fremd. Die hormonellen Veränderungen beeinflussen die Funktion der Schleimhäute. Durch den abfallenden Östrogenspiegel wird die Scheidenschleimhaut dünner und produziert weniger Sekret.
Befeuchtende Salben, Gele oder Zäpfchen – manche enthalten in geringen Mengen Östrogen – können helfen, Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und trockenheitsbedingte Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zu verbessern. Laut dem Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) können ergänzend Gleitgele beim Sex vor Schmerzen und Reizungen schützen. Spezielle Pflegecremes helfen, Juckreiz und Wundgefühl der Haut zu lindern.
4. Jucken am After – Hämorrhoiden können schuld sein
Juckreiz am After ist ebenfalls häufig eine Folge gereizter, trockener Haut. Seifen, feuchtes Toilettenpapier mit Duft- und Konservierungsstoffen, bestimmte Waschmittel, aber auch starkes Reiben beim Abwischen gehören zu den Einflüssen, welche die empfindliche Haut im Afterbereich reizen können. Möglich ist aber auch, dass der Juckreiz auf vergrößerte Hämorrhoiden zurückzuführen ist. Jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Die Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms sorgen zusammen mit dem Schließmuskel dafür, dass der After richtig abdichtet. Sind die Hämorrhoiden vergrößert, führt das zu unangenehmen Beschwerden.
Ein Hämorrhoidalleiden ist häufig: Laut dem Bundesministerium für Gesundheit hat geschätzt mehr als die Hälfte aller Erwachsenen im Laufe des Lebens Symptome vergrößerter Hämorrhoiden. Juckreiz am After ist ein häufiges Symptom, da der Feinverschluss des Afters mit zunehmender Vergrößerung der Gefäßpolster gestört ist. Geringe Mengen Stuhl und Schleim können austreten und den After reizen.