Aktuelle Insa-Umfrage
AfD und CDU verlieren in der Wählergunst
17.10.2026 – 12:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem Sprung auf 30 Prozent rutscht die AfD wieder leicht ab. Auch die CDU sackt minimal ab, zwei Parteien links der Mitte machen etwas Boden gut.
AfD und Union verlieren in einer Insa-Umfrage leicht, während BSW und Linke minimal zulegen. Im Vergleich zur Vorwoche verliert die AfD einen Prozentpunkt in der Wählergunst und erreicht 29 Prozent. Damit liegt sie immer noch deutlich vor der zweitplatzierten Union von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die in der Erhebung des Insa-Instituts für die „Bild“-Zeitung auf 18 Prozent kommt (minus 1). Die AfD hatte zuvor in der Insa-Umfrage erstmals bundesweit die 30-Prozent-Marke erreicht.
Die Linke, die aktuell wegen der Sondierungen in Berlin und ihres Umgangs mit dem Thema Antisemitismus im Fokus der politischen Debatte steht, legt in der Umfrage einen Prozentpunkt zu und kommt auf 11 Prozent. Das BSW erreicht ebenfalls einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche (4 Prozent), würde aber weiter den Einzug in den Bundestag verfehlen.
Keine Veränderung bei drei Parteien
Bei Merz‘ Koalitionspartner, der SPD (13 Prozent), sowie bei den Grünen (14 Prozent), FDP (4 Prozent) und den sonstigen Parteien (7 Prozent) ist der Wert im Vergleich zur Vorwoche gleichgeblieben. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.206 Personen zwischen dem 12. und 16. Oktober befragt.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Hinzu kommt die Spannbreite möglicher Abweichungen: Insa gibt die maximale Fehlertoleranz mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an.