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Tesla mit Raketenantrieb: Neuer Roadster kann fliegen

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Vorstellung in Waco

Teslas neuer Roadster geht in die Luft

Aktualisiert am 16.10.2026 – 08:20 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Tesla lässt neues Modell fliegen.

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Elon Musk lässt sein neues Modell in die Luft gehen. Der Roadster von Tesla kann kurze Strecken fliegen.

Tesla hat einen Sportwagen vorgestellt, der dank Raketendüsen kurze Entfernungen im Flug zurücklegen kann. Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla Roadster dank seiner Kaltgas-Triebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroauto-Herstellers. Der Sportwagen werde 2028 in die Produktion gehen und man werde ihn kaufen können, sagte Tesla-Chef Elon Musk.

Ein Preis wurde nicht genannt. Allerdings werden schon für die Reservierung der Roadster-Version, die dank der Düsen schneller beschleunigen kann, insgesamt 250.000 Euro fällig – erst 5.000 Euro und dann weitere 245.000 Euro binnen zehn Tagen. Auf der Tesla-Website heißt es nur bei den 5.000 Euro, dass man den Betrag vollständig zurückerstattet bekommen könne. In der Präsentation beschleunigte der Roadster aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 96,6 km/h) in 0,81 Sekunden. Das Produktionsmodell werde noch schneller sein, kündigte Tech-Milliardär Musk an.

Fliegendes Auto nur auf Einladung

Die „Rocket“-Variante, die mit weiteren Düsen auch fliegen kann, wird nach Angaben auf der Tesla-Website nur auf Einladung des Unternehmens zugänglich sein. Das Fliegen sei im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen und die „Rocket“-Ausführung werde möglicherweise nicht in allen Regionen verfügbar sein, heißt es einschränkend auf der Tesla-Website.

Es blieb unklar, wie viele Fahrzeuge mit Kaltgas-Triebwerken Tesla bauen will. Für die Reservierung der „Performance“-Version ohne Düsen müssen insgesamt 50.000 Euro gezahlt werden. In den USA sind es die gleichen Beträge in Dollar. Alle Roadster sollen für die Straßenhaftung ein Saugsystem bekommen. Bei der Präsentation hielt es den Wagen kopfunter auf einer Rampe.

Nähe zu SpaceX

Musk führt neben Tesla auch die Raumfahrtfirma SpaceX, die entsprechend viel mit Düsenantrieben zu tun hat. Schon seit einiger Zeit wird spekuliert, dass er die beiden Unternehmen unter einem Dach zusammenbringen will. Bei Tesla rief Musk den Fokus auf autonomes Fahren und humanoide Roboter statt des heutigen Autoverkaufs aus. Der Roadster solle das letzte Tesla-Fahrzeug werden, das noch von Menschen gefahren werde, sagt er.

Allerdings äußern einige Rivalen und Experten Zweifel an der Verlässlichkeit von Teslas Lösung zum autonomen Fahren, da Musk kategorisch nur auf Kameras als Sensoren setzen will und auf teurere Laser-Radare verzichtet, die die Umgebung abtasten.

Videotranskript lesenEin- oder Ausklappen

Ein Tesla fährt eine riesige Rampe hoch – bis er kopfüber hängt. Dann löst sich der weiße Sportwagen und landet wieder auf seinen Rädern. Die Bilder wirken so spektakulär, dass einige Nutzer dahinter künstliche Intelligenz vermuten. Tesla hält dagegen. „Real life, baby“ schreibt der Hersteller dazu. Die Botschaft: Das hier ist echt. In einem zweiten Video zeigt Tesla einen weiteren Stunt: Der neue Roadster vollführt eine Drehung in der Luft. Hinter der Show steckt laut Tesla Technik, die gemeinsam mit SpaceX entwickelt wurde. Kaltgasdüsen stoßen komprimierte Luft aus und steuern die Bewegung. Ein separates Ansaugsystem hält den Wagen an der Rampe sogar kopfüber. Die spektakulären Manöver sind Teil der Vorstellung des überarbeiteten Roadstars. Bis zur angekündigten Produktion dauert es allerdings noch. Losgehen soll es laut Elon Musk 2028. Den ersten Entwurf hatte Tesla bereits 2017 präsentiert.

Musk hatte ursprünglich schon 2017 den Prototyp eines Roadster-Sportwagens gezeigt und damals den Produktionsstart für 2020 in Aussicht gestellt.

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