Top 10
Die besten Brotsorten der Welt
11.10.2026 – 07:55 UhrLesedauer: 3 Min.
„TasteAtlas“ kürt die besten Brote der Welt – mit Fokus auf lokale Spezialitäten. Eine Nation ist in den Top 10 sogar dreimal vertreten.
Deutschland ist für seine traditionsreiche Brotkultur bekannt. Sie wurde sogar 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Laut den Nutzern des Onlineportals „TasteAtlas“ zählt das deutsche Brot jedoch nicht zu den zehn besten der Welt. Sie wählen ein anderes an die Spitze.
Info
Für das Ranking konnten die Leser des „TasteAtlas“ abstimmen. Bis zum 15. September 2026 wurden 34.652 Bewertungen erfasst, davon 23.066 als legitim anerkannt. Es wurden nur Stimmen gewertet, die das Bewertungssystem Nutzern mit ausreichender Sachkenntnis zuordnet. Die Macher des „TasteAtlas“ betonen, dass sie mit dem Ranking die Bekanntheit ausgezeichneter lokaler Lebensmittel fördern wollen.
Platz 1

Das weltweit beste Brot ist Butter Garlic Naan aus Indien. Der Teig des Fladenbrots besteht aus Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Dahi, einem indischen Joghurt. Das Brot wird im heißen Tandoor-Ofen gebacken, bis es goldbraun ist. Anschließend wird es mit Butter oder Ghee bestrichen und mit gehacktem Knoblauch bestreut.
Gegessen wird das Naan zu zahlreichen indischen Gerichten, darunter Currys, Butter Chicken, Dal Makhani, Malai Kofta oder Shahi Paneer.
Platz 2
Platz 2 belegt Pandebono aus Kolumbien. Das Brot wird aus Maniokstärke, Maismehl, Queso Fresco, Eiern und Zucker hergestellt und zu Ringen oder Kugeln geformt, die etwas größer als Golfbälle sind.
Es ähnelt anderen südamerikanischen Käsebroten wie Pan de Queso, enthält aber zusätzlich Maismehl und schmeckt durch den Zucker leicht süß. Traditionell wird es warm mit einer Tasse heißer Schokolade gegessen.
- Seit 15 Jahren Deutsche greifen immer seltener zu diesem Lieblingsbrot
Platz 3
Focaccia alla Genovese aus Genua landet bei der Abstimmung auf Platz 3. Sie gilt als Ur-Focaccia: überzogen mit Olivenöl und bestreut mit grobem Meersalz. Anders als andere Focaccia-Varianten wird sie traditionell als flaches Rechteck geformt.
Zutaten sind unter anderem Mehl, Hefe, Salz, Zucker, Wasser und Olivenöl. Die Focaccia wird so lange gebacken, bis sie goldbraun, knusprig und glänzend ist. In Genua wird die Spezialität „Fugassa“ genannt.
Platz 4

Auf Platz 4 folgt der Amritsari Kulcha aus der nordindischen Stadt Amritsar. Dabei handelt es sich um ein Fladenbrot, das mit Kartoffeln, Zwiebeln, Hüttenkäse und Gewürzen gefüllt ist. Garniert wird es mit Koriandersamen, Koriandergrün und rotem Chilipulver.