Ex-Nationalspieler verabschiedet sich
Bei letztem Auftritt: Kurioses ZDF-Geschenk für Mertesacker
01.10.2026 – 23:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Weltmeister von 2014 verabschiedet sich von seiner Funktion als Experte für den öffentlich-rechtlichen Sender. Dann wird er von einer Aktion überrascht.
Nach sechs Jahren ist die Zeit von Per Mertesacker als Experte bei den Fußball-Übertragungen beim ZDF zu Ende gegangen. Das Nations-League-Spiel der deutschen Mannschaft in München gegen Serbien (2:0) war der letzte Einsatz für den 42-Jährigen, der ab 1. Januar 2027 den Posten als Geschäftsführer Sport beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) antritt und dort Andreas Rettig ablöst. Das ZDF überträgt 2026 kein weiteres Länderspiel mehr.
Damit endet auch die Zeit im Experten-Duo mit seinem langjährigen Nationalmannschaftskollegen Christoph Kramer und den weiteren Moderatoren und Reportern beim öffentlich-rechtlichen Sender. Und das Team hatte dem Weltmeister von 2014 dann noch ein besonderes Abschiedsgeschenk vorbereitet.
„Auch wenn das jetzt vielleicht ein bisschen sehr auf der Hand lag, aber hier kommt es“, sagte ZDF-Moderator Jochen Breyer zum Ende der Übertragung am Donnerstagabend, „es ist eine Eistonne“. In diesem Moment betrat Reporter Boris Büchler mit einer schwarzen Eistonne den Rasen in der Allianz Arena. Dies merkte Breyer auch augenzwinkernd an: „Übergeben wird sie von Deinem Lieblings-Interviewer Boris.“
„Muss ich rein jetzt, oder was?“
Büchler stellte Mertesacker die leere Eistonne vor die Füße, der begrüßte den Journalisten und fragte: „Muss ich rein jetzt, oder was?“ Büchler antwortete: „Nee, aber wenn es mal hitzig wird zwischen Dir und Klopp – zur Abkühlung kannst Du jederzeit rein.“
Zur Erinnerung: Büchler hatte Mertesacker nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung im Achtelfinale der WM 2014 gegen Algerien interviewt – das Gespräch endete in der mittlerweile legendären „Eistonne“-Ansprache des Verteidigers.
Mertesacker sagte nun: „Vielen lieben Dank. Freu ich mich, hab ich auch noch nicht. Das wird einen tollen Platz finden zuhause.“ Breyer fragte dann scherzhaft: „Passt Du da überhaupt rein?“ – daraufhin stieg der 1,98-Meter-Mann Mertesacker in die Eistonne und sagte mit einem Grinsen: „Wenn es mal wieder hitzig wird, kann ich auch ganz tief rein.“