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You are at:Home»Panorama»Erster Schnee in Oktober – „Flocken realistisch“
Panorama

Erster Schnee in Oktober – „Flocken realistisch“

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Oktober 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Wetterprognose: 10 bis 15 Grad weniger innerhalb weniger Tage

Wenn die Wetterlage aber kippt, könnten die Temperaturen innerhalb weniger Tage stark zurückgehen. Nach der vorliegenden Oktoberprognose wären dann statt 23 bis 25 Grad nur noch 10 bis 15 Grad möglich. Bei Dauerregen könnte es sogar noch kühler werden. Der Temperaturunterschied könnte also 10 bis 15 Grad betragen, so eine Auswertung des Wetterdienstes Meteored.

  • Ungewöhnliche Wende: Wetterprognosen für Oktober verheißen große Überraschung

„Das passiert immer dann, wenn eine Kaltfront durchzieht und der Wind von Süd bzw. Südwest auf Nord bzw. Nordwest dreht“, erläutert Jung. „Dann fließt statt warmer Luft aus Südeuropa plötzlich Meeresluft aus dem Nordmeer ein. Hinzu kommen Wolken und Regen, die die ohnehin schon schwache Oktobersonne ausbremsen.“

Jung warnt jedoch vor einer überzogenen Deutung. „Für Mitte Oktober sind Höchstwerte um 13 bis 15 Grad ganz normal“, sagt er t-online. Ein großer Teil des möglichen Temperatursturzes wäre demnach keine außergewöhnliche Kälte, sondern die Rückkehr zu jahreszeitlich üblichen Werten nach einem ungewöhnlich warmen Monatsbeginn.

Im Video | So wird das Wetter in Ihrer Region

imago images 0303147626

Quelle: Glomex

Wind, Frost und erste Flocken werden möglich

Mit der kühleren Luft steigt in der zweiten Oktoberhälfte den aktuellen Wetterprognosen zufolge auch die Gefahr von Bodenfrost und erstem Nachtfrost. Das gilt besonders für den Osten und Süden Deutschlands. Auch Schnee kann in höheren Lagen zum Thema werden – allerdings begrenzt.

„Wenn der Kaltluftvorstoß aus Norden tatsächlich so kommt, sind in den höchsten Lagen, also etwa oberhalb von 1.000 Metern, erste Flocken oder Graupel durchaus realistisch“, so der Meteorologe Jung. Denkbar sei das etwa auf dem Feldberg, dem Fichtelberg, dem Brocken oder dem Großen Arber. Er schränkt aber ein: Es gehe eher um einzelne Schneeschauer oder „allenfalls einen kurzen weißen Hauch“, nicht um eine geschlossene Schneedecke. In den Alpen sei Neuschnee deutlich wahrscheinlicher. In tieferen Lagen sei Schnee bis auf Weiteres kein Thema.

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