Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Gerhard Schröder kommt in Aufsichtsrat

2 Oktober 2026

Klara Bühl lässt Zukunft beim FC Bayern offen

2 Oktober 2026

Diesel- und Rohölpreise geben nach

2 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Bischöfe stellen sich gegen AfD und Antisemitismus
Politik

Bischöfe stellen sich gegen AfD und Antisemitismus

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Katholische Kirche

Bischöfe stellen sich gegen AfD und Antisemitismus

Aktualisiert am 01.10.2026 – 13:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, verweist auf Menschenwürde, Nächstenliebe und demokratische Kultur als Antwort der Kirche. (Quelle: Florian Wiegand/dpa/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Die katholische Kirche positioniert sich klar gegen AfD und den zunehmenden Antisemitismus. Was die Bischöfe in Fulda zum gesellschaftlichen Zusammenhalt fordern.

Die katholische Kirche in Deutschland will sich dem Zulauf für die AfD und dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland entgegenstellen. Zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda warnte der DBK-Vorsitzende und Bischof von Münster, Heiner Wilmer, vor den Folgen einer Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt. Man stehe vor einem „Paradigmenwechsel“, wenn die AfD Regierungsverantwortung übernehme, so Wilmer.

„Wir stärken allen den Rücken“

„Die AfD stellt die Grundwerte unseres Zusammenlebens infrage. Sie will ein anderes Deutschland“, erklärte der Bischof. Er stellte sich vor dem Hintergrund der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zugleich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg. „Wir stärken allen den Rücken.“

Mit Blick auf Befürchtungen, im Falle einer AfD-geführten Landesregierung könnte etwa der Kirchensteuereinzug eingestellt werden, erklärte Wilmer: „Was ich heute sagen kann: Wir rechnen mit allem, wir stellen uns auch schon so ein, dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind.“ Es könne nicht sein, dass ein Bistum das Nachsehen habe.

Es sei erschreckend, wenn 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken im Osten die AfD wählten, eine Partei, die dem christlichen Gottes- und Menschenbild diametral widerspreche und die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft sei.

Mit Menschen reden und ihnen zuhören

Der Auftrag der Kirche sei, mit den Menschen zu reden und ihnen Raum zum Zuhören zu geben. Ihre Antwort sei der Verweis auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde, Nächstenliebe und demokratische Kultur.

„Wir alle gehören zusammen als Menschheitsfamilie“, sagte Wilmer. Niemand könne sich alleine retten, weder Deutschland noch Europa. „Wir kommen nur gut durch die Fluten und vorbei an den Klippen, wenn wir im Sinne des Heiligen Vaters, Papst Leo, zusammenhalten und uns als große Familie betrachten.“

Wilmer räumte zugleich ein, dass es zurzeit keine Gesprächskanäle zu Spitzenvertretern oder Parlamentariern der AfD gebe. „Sie kommen nicht auf uns zu, und wir sind bisher auch nicht auf sie zugegangen.“ Kontakte mit Spitzenvertretern seien schwierig, da sich die katholische Kirche nicht als Wahlhelfer habe betätigen wollen. „Und die anderen können wir nicht identifizieren, weil wir nicht genau wissen, wer hat welche Partei gewählt.“

Erschütterung über zunehmenden Antisemitismus

Wilmer bekräftigte auch seine Erschütterung über den zunehmenden Antisemitismus. Dass dieser von Rechts und Links zunehme, sei ein Angriff auf die Demokratie, zerstöre die Gesellschaft und sei „Sünde“, bekräftigte der DBK-Vorsitzende. Ihn stimme „sehr nachdenklich“, wie die Linke in Berlin mit der jüdischen Gemeinschaft umgehe, wie antisemitische Parolen und entsprechendes Verhalten an Fahrt gewännen. Die katholische Kirche werde dazu „ganz klar eine Grenze ziehen“ – es könne nicht sein, dass Judenhass wieder eine Plattform bekomme.

Teile der Berliner Linken stehen wegen ihrer Positionen zu Israel und Palästina und zum Antisemitismus schon seit längerem immer wieder in der Kritik. Das Berliner Spitzenpersonal hatte angesichts der Debatte nach der Wahl mehrfach versichert, dass die Partei für den Schutz jüdischen Lebens stehe.

„Brauchen Stärkung der demokratisch-politischen Mitte“

Völkischer Nationalismus und Christentum seien unvereinbar, unterstrich Wilmer. Die Kirche werde sich weiter zu Wort melden, wenn Hass und Hetze gegen Bevölkerungsgruppen zunehme oder demokratische Institutionen geschwächt werden sollten. Auf die Frage nach einem AfD-Verbotsverfahren antwortete der DBK-Vorsitzende ausweichend: „Das AfD-Verbotsverfahren ist nicht Sache der Kirche, sondern des Bundesverfassungsgerichts.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Gerhard Schröder kommt in Aufsichtsrat

2 Oktober 2026

Tag der Deutschen Einheit – Festauftakt mit Überraschung

2 Oktober 2026

Millionenförderung für neue Exzellenz-Unis

2 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Klara Bühl lässt Zukunft beim FC Bayern offen

2 Oktober 2026

Diesel- und Rohölpreise geben nach

2 Oktober 2026

Moderatorin spricht über ihr Ehe-Aus mit Wayne

2 Oktober 2026

Notfall zwingt Airbus A380 von Emirates zur Landung in Deutschland

2 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Audi A4 1,4 TFSI Autotest: Der Leicht-Athlet

2 Oktober 2026

Gericht urteilt über E-Mail-Adresse im Impressum

2 Oktober 2026

Neue ZDF-Krimireihe startet – darum geht’s im ersten Fall

2 Oktober 2026

Recent Posts

  • Gerhard Schröder kommt in Aufsichtsrat
  • Klara Bühl lässt Zukunft beim FC Bayern offen
  • Diesel- und Rohölpreise geben nach
  • Moderatorin spricht über ihr Ehe-Aus mit Wayne
  • Notfall zwingt Airbus A380 von Emirates zur Landung in Deutschland

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.