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„Nicht clever“: Van der Vaart bereut zweiten HSV-Wechsel
Aktualisiert am 30.09.2026 – 12:35 UhrLesedauer: 18 Min.
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„Nicht clever“: Van der Vaart bereut zweiten HSV-Wechsel
199 Spiele, 66 Tore, 55 Vorlagen: So lautet die Bilanz von Rafael van der Vaart aus sechs Saisons beim HSV. Von 2005 bis 2008 und von 2012 bis 2015 trug der Niederländer das Trikot der „Rothosen“, zudem war er lange der Kapitän der Mannschaft.
Dass er sich ein zweites Mal für den HSV entschied, bereut der heute 43-Jährige mittlerweile. Er glaube, „dass es nicht clever war, zum HSV zurückzugehen“, sagte er der „Sport Bild“ in einem Interview. Er wollte dem Verein damals nach einer schwachen Saison helfen. „Es kann nicht sein, dass sie runtergehen. Mein Herz hat für den HSV geschlagen, aber sportlich war es keine gute Entscheidung.“
In den ersten anderthalb Jahren nach seiner Rückkehr gehörte van der Vaart noch zu den besten Scorern der Hamburger. Zwölf Tore und 16 Vorlagen gelangen ihm in 41 Spielen bis Ende 2013. Danach verlor nicht nur der Niederländer die Form – und der HSV rutschte in einen deutlichen Abwärtsstrudel. 2014 und 2015 rettete sich der Club nur über die Relegation vor dem Abstieg. „Fast abzusteigen als Kapitän mit so einem Verein – da muss ich mir die Note 6 geben“, sagte van der Vaart.
Ex-HSV-Kapitän wechselt in die 6. Liga
Nach fast 20 Jahren und knapp 500 Pflichtspielen hat Toni Leistner vor zwei Wochen seine Profikarriere beendet. Ganz mit dem Fußball hört der 36-Jährige aber nicht auf: Er kickt künftig in der Brandenburg-Liga (6. Liga) für den SV Viktoria Potsdam.
„Nach dem überraschenden Ende seiner Profikarriere bei Hertha BSC und seinem neuen Lebensmittelpunkt in Potsdam war für Toni schnell klar: Die Fußballschuhe bleiben noch an den Füßen“, teilte der Verein mit. Jedes Spiel will der gebürtige Dresdner aber nicht bestreiten. Die Familie stehe für ihn jetzt an erster Stelle, sagte er der „Bild“.
Leistner hatte zuletzt drei Jahre für Hertha BSC gespielt und war zeitweise Kapitän des Zweitligisten. Zuvor stand der Abwehrspieler unter anderem bei Union Berlin, Dynamo Dresden, dem Hamburger SV, dem 1. FC Köln und den Queens Park Rangers unter Vertrag. Auch beim HSV trug Leistner als erfahrener Führungsspieler zeitweise die Kapitänsbinde.
Mit 16: HSV-Talent feiert Premiere für DFB-Auswahl
Er ist erst 16 Jahre alt, spielt aber schon eine Rolle bei den HSV-Profis: Linksverteidiger Louis Lemke gilt als großes Talent. In dieser Saison spielte er schon dreimal in der Bundesliga und glänzte im DFB-Pokal mit einem Tor und einer Vorlage gegen Verl (3:0). Für diese Leistungen gab es nun eine Belohnung vom DFB: Lemke wurde erstmals zur U19-Nationalmannschaft eingeladen.