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Lifestyle

Hohe Geldstrafen gegen Lärm und Essen im Bus

wochentlich.deBy wochentlich.de28 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Seit September

Singapur bestraft Bus-Rüpel: bis zu 3.440 Euro für diese Vergehen


28.09.2026 – 13:27 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Linienbus in Singapur: Ab jetzt wird es teuer, wenn im Bus über Lautsprecher telefoniert wird. (Quelle: IMAGO/Bernd Leitner)

Singapur macht Ernst im Kampf gegen Bus-Rüpel. Wer andere Fahrgäste stört, riskiert seit Kurzem hohe Geldstrafen.

Wer im Bus laut Musik hört, die Füße auf den Sitz legt oder während der Fahrt isst, muss in Singapur seit Kurzem mit einer Geldstrafe rechnen. Der südostasiatische Stadtstaat hat die Regeln für das Verhalten in öffentlichen Bussen deutlich verschärft. Ziel ist es, störendes Verhalten einzudämmen und Fahrten mit dem Bus für alle Passagiere angenehmer und sicherer zu machen, wie die für den öffentlichen Verkehr zuständige Land Transport Authority (LTA) mitteilte. Die neuen Vorschriften gelten seit dem 23. September.

Als Verstoß gilt demnach unter anderem, andere Fahrgäste durch laute Musik, Telefonate über den Lautsprecher oder andere abgespielte Audioinhalte zu stören. Auch wer seine Füße auf einen Sitz legt, Abfall liegen lässt oder im Bus isst und trinkt, kann belangt werden. Für solche Verstöße drohen Geldstrafen von bis zu rund 340 Euro.

Noch deutlich teurer können schwerwiegendere Verstöße werden. Wer etwa andere Fahrgäste an Busbahnhöfen behindert, gefährdet oder Teile eines Busses beziehungsweise eines Terminals beschmutzt, muss mit einer Höchststrafe von umgerechnet rund 3.440 Euro rechnen.

Busfahrer können Krachmacher hinauswerfen

Kontrollieren sollen die Regeln unter anderem Mitarbeiter der Busunternehmen, etwa Fahrkartenkontrolleure oder Beschäftigte an Busbahnhöfen. Sie sollen Verstöße aufnehmen, anschließend leitet die LTA Ermittlungen ein. Busfahrer sollen Verstöße nicht selbst anzeigen. Sie sind aber angehalten, störende Fahrgäste anzusprechen und „notfalls zum Aussteigen“ aufzufordern. In schwerwiegenden Fällen kann auch die Polizei eingeschaltet werden.

Mit dem Vorgehen steht Singapur nicht allein da. In vielen Großstädten gibt es klare Verhaltensregeln im öffentlichen Nahverkehr. Allerdings werden nirgends sonst so hohe Geldstrafen fällig. In Berlin beispielsweise sieht der Katalog der BVG keine Bußgelder vor. Das Personal kann laut Verordnung aber ein Hausverbot aussprechen, den Fahrgast von der Beförderung ausschließen oder beim Ignorieren einen Verweis erteilen.

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