Bei ChatGPT-Entwickler
KI lädt Nutzerbilder auf fremde Plattformen
Aktualisiert am 26.09.2026 – 02:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Die KI des ChatGPT-Entwicklers hat dutzende Male eigenmächtig gehandelt. Auch Regierungen und Behörden sind betroffen.
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat eingeräumt, dass seine Künstliche Intelligenz 53 Mal Bilder von Nutzern auf Online-Plattformen hochgeladen hat. Es ist der erste bekanntgewordene Vorfall, bei dem Daten von OpenAI-Nutzern betroffen waren.
Die Links zu den Bildern seien nicht öffentlich gewesen, erklärte OpenAI. Ein Großteil sei bereits entfernt worden. Die betroffenen Nutzer hätten der Datenverwendung zur Verbesserung der KI-Modelle zugestimmt. Personenbezogene Daten und die Verknüpfung zu konkreten Accounts seien entfernt worden.
Der Vorfall mit den Nutzerbildern ist nicht der einzige. OpenAI hat „Dutzende“ Organisationen über ungeplante Interaktionen mit seiner Software informiert. „Einige der betroffenen Webseiten werden von Regierungen, Universitäten, Behörden und anderen Institutionen betrieben.
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Wildberger drängt auf internationale Kontrollen
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) dringt einem Medienbericht zufolge auf eine stärkere internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir sind als Menschheit absolut in der Lage, das Problem zu lösen. Wir sind weder der KI noch der Situation hilflos ausgeliefert“, sagte der Politiker in einem Interview der Funke Mediengruppe, wie die Zeitungen am Samstag vorab berichteten.
Er sehe gute Chancen für eine internationale Vereinbarung, etwa einen Sicherheitskatalog, der KI-Programme nach dem neuesten Stand der Technik überprüfe. Wildberger nannte die Internationale Atomenergiebehörde als Vorbild. Es müsse jedoch geklärt werden, wie eine solche Kontrolle angesichts der rasanten technologischen Entwicklung organisiert werden könne.