„Gefährliche Bedingungen“
Festival mit Megastars erstmals in seiner Geschichte abgesagt
25.09.2026 – 22:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit starkem Wind und viel Regen soll ein Sturm am Wochenende die US-Ostküste treffen. New Yorks Bürgermeister mahnt zur Vorsicht – und Konzerte von Musikstars werden abgesagt.
Angesichts eines für die US-Ostküste vorhergesagten Sturms mit starkem Wind und viel Regen haben Veranstalter vorsichtshalber mehrere für das Wochenende geplante Konzerte mit Weltstars abgesagt. Unter anderem kann das Global Citizen Festival, das seit 2012 jedes Jahr im Central Park in New York stattfindet, zum ersten Mal in seiner Geschichte nicht stattfinden. Stars wie Alicia Keys, Lauryn Hill, Lenny Kravitz und John Legend hatten dort auftreten und sich unter anderem für den Klimaschutz und gegen Armut einsetzen wollen.
„Es ist das erste Mal seit 14 Jahren, dass wir die Veranstaltung absagen müssen. Wir haben diese Woche damit verbracht, unzählige Notfallpläne durchzuspielen, die sich letztlich jedoch als nicht umsetzbar erwiesen haben. Die Absage ist eine Entscheidung, die wir nicht leichtfertig getroffen haben“, teilten die Veranstalter mit. „Die Vorhersagen deuten auf gefährliche Bedingungen und Umstände hin, unter denen wir Zehntausende von Besuchern, Künstlern, Crewmitgliedern, Ausstellern, Partnern und Mitarbeitern nicht sicher auf den Rasen bringen können – ganz zu schweigen von der gesamten erforderlichen Ausrüstung. Sicherheit hat oberste Priorität.“
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New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani rief die Bewohner der Millionenmetropole zur Vorsicht auf und dazu, nicht unbedingt notwendige Reisen und Ausflüge zu unterlassen. Der Sturm soll Teilen der US-Ostküste am Wochenende Meteorologen zufolge starke Winde und viel Regen bringen. Zwei geplante Konzerte von Popstar Ed Sheeran nahe der Ostküstenmetropole Boston wurden ebenfalls wegen des Wetters abgesagt.
In New York findet derzeit zudem die wichtigste Woche der Vereinten Nationen statt, zu der zahlreiche Staats- und Regierungschefs angereist sind. Eventuelle Einschränkungen im Flugverkehr könnten sich auch auf die An- und Abreise zu der am Montag endenden Versammlung auswirken. Medien wurden etwa bereits dazu aufgefordert, ihre Übertragungszelte auf dem Gelände der Gebäude wegen des Wetters abzubauen.