In 60 Metern Tiefe
Nach Tagen der Ungewissheit: Trauriger Fund im Starnberger See
23.09.2026 – 12:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Wochenende brechen drei Männer zu einem Tauchausflug auf. Plötzlich fehlt von einem von ihnen jede Spur – und Spezialkräfte rücken aus.
Nach Tagen der Ungewissheit ist eine Suchaktion am Starnberger See mit einem traurigen Fund zu Ende gegangen: Ein vermisster Taucher wurde am Dienstagnachmittag tot aus dem See geborgen. Wie die Polizei mitteilte, wird nun ermittelt, wie der Mann zu Tode gekommen ist.
Der Mann war am vergangenen Samstagvormittag als vermisst gemeldet worden. Er sei mit zwei Freunden in dem See tauchen gewesen, als plötzlich der Sichtkontakt abbrach. Die beiden Freunde suchten den Mann laut Bayerischem Rundfunk zunächst zu zweit, dann benachrichtigten sie schließlich die Polizei.
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Laut Polizei wurde der Mann auf etwa 60 Metern Tiefe gefunden, an der Allmannshauser Steilwand. Die Steilwand ist ein beliebtes Ziel für Taucher im Starnberger See – neben einem abwechslungsreichen Felsprofil können Taucher auch das Wrack eines Lastkahns begutachten. Die Allmannshauser Steilwand gilt allerdings als besonders anspruchsvoll. In der Vergangenheit kam es hier wiederholt zu Tauchunfällen mit tödlichem Ausgang.
Taucher in See vermisst: Polizei setzt Drohnen ein
Wie die Beamten mitteilten, besteht nach bisherigen Erkenntnissen kein Verdacht auf Fremdverschulden. Bei der Suchaktion waren neben einem Tauchroboter auch eine Drohne und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Der Starnberger See ist der fünftgrößte See Deutschlands. Er liegt etwa 25 Kilometer südwestlich von München.